10 Jahre Bürgerhaus Rattenkirchen: Die Leute zeigen ihre Verbundenheit dazu

Einmalig seit Bestehendes Bürgerhauses: Der Besucherandrang im Biergarten des Bürgerhauses war so groß, dass kurzerhand die Straße gesperrt wurde und dort weitere Tische aufgestellt wurden. Die Heldensteiner Blaskapelle begleitete das Fest musikalisch. krell

Zehn Jahre ist es her, dass das Bürgerhaus Rattenkirchen eröffnet worden ist. Der Bau war eine Gemeinschaftsleistung, denn viele Bürger engagierten sich. Wie sehr sich die Leute mit dem Bürgerhaus verbunden fühlen, zeigte sich beim Festwochenende zum zehnjährigen Bestehen.

Rattenkirchen – Strahlende Gesichter bei den Organisatoren des Festwochenendes anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Bürgerhauses in Rattenkirchen. Denn mit diesem Erfolg und diesem Besucheransturm hatte keiner gerechnet.

Bereits der Gottesdienst am Donnerstag, der zum Gedenken an die verstorbenen Helfer und Gönner des Bürgerhauses abgehalten wurde, war gut besucht, und auch am Samstag beim Wein- und Bierfest zeigten die Rattenkirchner ihre Verbundenheit mit ihrem Bürgerhaus nicht allein durch ihren Besuch, vor allem auch durch ihre Ausdauer und Standfestigkeit bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages. Was sich aber am Sonntag in und um das Bürgerhaus abspielte, hatte dieses in seiner zehnjährigen Geschichte noch nicht gesehen. Bei strahlendem Sonnenschein, der Bürgermeister Rainer Greilmeier zu der Aussage verleitete, dass „der Herrgott ein Rattenkirchner ist“, füllte sich der Biergarten bereits am Vormittag, und das Team des Bürgerhauses hatte alle Hände voll zu tun, um die lukullischen Wünsche des Publikums zu erfüllen.

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Nachmittags wurde der musikalische Teil des Festes mit einem Begrüßungslied, das der Gesangverein Rattenkirchen komponiert, getextet und intoniert hatte, eröffnet, in dem es heißt: „Ja, mia san aus Rattnkircha und san echte Bayern, hom des Herz am rechtn Fleck, und bei unsam Mei Wirt ko ma imma lustig feiern, und von do gehn mia nia weg.“ Anschließend sang man gemeinsam mit der Heldensteiner Blaskapelle und den Besuchern die Lieder „Dem Land Tirol die Treue“ und „Wohl ist die Welt so groß und weit“.

Dann übernahmen die jungen Musikanten aus Heldenstein das Kommando und begleiteten das Gartenfest durch den Nachmittag. Inzwischen war der Besucherandrang, gerade auch durch Bürger aus den Nachbargemeinden, so stark geworden, dass der Platz im Biergarten nicht mehr reichte. Kurzerhand sperrte man die Straße und stellte auch dort Tische und Stühle auf.

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Bürgermeister Rainer Greilmeier nahm auch die Gelegenheit wahr, um sein Bürgerhausteam zu ehren. Spätnachmittags führte er die Verlosung durch, denn zu jedem Getränk erhielten die Besucher ein Los. Den ersten Preis, ein Spanferkel vom Hof des Altbürgermeisters Hans Steinberger, gewann Hermann Scheidhammer, der unter lauten Jubelrufen seinen Preis in Empfang nahm. Auch das von Manfred Rosam organisierte Schießen für alle Bürger am Schießstand hatte einen Sieger, nämlich Harald Kaindl.

In entspannter Atmosphäre und bei bester Laune ließ man dieses Festwochenende gegen Mitternacht ausklingen. krl

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