Inntalia Mühldorf: Kindergarde feiert 40-jähriges Bestehen

36 Prinzessinnen und Prinzen der vergangenen 40 Jahre, Betreuerinnen und Trainerinnen, sowie die Vorstandschaft der Inntalia posierten zum Gruppenfoto. Wagner

In den vergangenen 40 Jahren stellte die Inntalia in Mühldorf 38 Kinderprinzenpaare. Die meisten davon waren zur Feier des 40-jährigen Bestehens gekommen. Gemeinsam warfen sie einen Blick zurück und schwelgten in Erinnerungen. Einer Pionierin gebührte an diesem Tag ein besonderer Dank.

Mühldorf– Die Inntalia Mühldorf feierte ihr 40-jähriges Bestehen – mit einem Großteil der 38 Kinderprinzenpaare aus dieser Zeit, sowie mit aktuellen und ehemaligen Trainerinnen, Betreuerinnen und dem Vorstand im Restaurant „Altes Wasserschlössl“ am Stadtwall.

Maria Halfen war Pionierin der Kindergarde

Mit dabei war auch Maria Halfen, die gemeinsam mit Ernestine Auer, die Kindergarde auf ihren ersten Schritten begleitet hatte und auch heute noch in der Erinnerung schwelgt, die sie in einer Vielzahl von Fotoalben verewigt hat. Sozusagen eine Pionierin der Kindergarde, die damals noch mit dem eigenen Kassettenrekorder für die passende Musik sorgte und mit den Kinderprinzenpaaren den Prinzenwalzer einstudierte.

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So wie bei dem Prinzenpaar aus dem Jahr 1983, Klaus Heimeldinger alias Prinz Klaus I. und Andrea Leopoldseder alias Prinzessin Andrea II. Hier erinnerte sich Halfen noch genau an den jungen Prinzen, dem sie den Walzer in der Küche beigebracht hatte: „Da war nämlich genau so viel Platz, wie später auf der Bühne“, sagte sie und bescheinigte Heimeldinger, dass er damals ein ziemlicher Schlingel gewesen sei, der sich partout nicht vor seiner Prinzessin hinknien wollte. Präsidentin Sandra Zellhuber, selbst auch einmal Prinzessin, zeigte sich hocherfreut über die vielen Protagonisten, die zum Treffen „40 Jahre Mühldorfer Kindergarde“ gekommen waren.

36 Prinzenpaare waren gekommen

Insgesamt waren es 36, einige von ihnen, auch die schon etwas älteren, in Begleitung ihrer Mütter, die damals ihre Zustimmung geben mussten, damit die Kinder Prinzessin oder Prinz werden konnten. Eine Zustimmung, die sie bis heute nicht bereut haben und die sie jederzeit wieder geben würden, wie man aus ihren Äußerungen und ihrem Strahlen schließen konnte. Es war alles in allem ein unterhaltsamer Vormittag, bei dem viele Erinnerungen wieder aufgefrischt wurden.

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Prinzenpaar 1983: Klaus Heimeldinger und Andrea Leopoldseder

Für mich war es damals klar: „Wenn ich Prinzessin werde, dann muss der Klaus mein Prinz werden“, sagt Andrea auf die Frage, wie es dazu kam.

Klaus Heimeldinger und Andrea Leopoldseder

Ausgesucht hatte sie Maria Halfen und ihre Mama hatte dann die Mama vom Klaus gefragt. Dieser war dann auch gleich bereit und so wurden die beiden 1983 zum Kinderprinzenpaar. Spätere Karriere nicht ausgeschlossen, wie das Beispiel zeigt. Klaus Heimeldinger wurde später auch mal der „große“ Prinz, nämlich in Neuötting.

Prinzenpaar 1996: Alexander Stark und Martina Braun


Bei Martina hatte Ursula Angermann bei deren Mama schon ein Jahr vorher abgefragt, auch bei ihr war der Prinz schnell ausgemacht: „Wir haben A uns in der Schule schon seit Beginn gut verstanden und Alexander hat auch gleich ja gesagt“, freut sich Martina noch heute. In der Erinnerung ist den Mamas auch geblieben, dass die beiden tänzerisch so gut harmonierten und sogar den Walzer „linksherum“ beherrschten.

Alexander Stark und Martina Braun.

Alexander entdeckte seine Vorliebe zum Tanzen und war dann später auch der erste Gardetänzer bei der Inntalia, der unter all den Mädchen mittanzte.

Prinzenpaar 2017: Maximilian Eichner und Jana Lechertshuber


„Ja, von mir aus“, hatte Maximilian damals gesagt, als ihn seine Mutter fragte, ob er Prinz werden will. Und dann hat die Mama auch noch gleich die Mama der Prinzessin gefragt – und schon waren er und Jana das Kinderprinzenpaar 2017.

Maximilian Eichner und Jana Lechertshuber

Für die beiden ist die Erinnerung daran noch ganz frisch: „Es war richtig schön, als Kinderprinzenpaar beim Fasching zu sein. Am besten hat uns der Auftritt in unserer Schule gefallen, da waren so viele, die uns kennen“, sagen die Beiden.

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