Illegale Einreise über die A94 bei Töging

Töging –. Die Bundespolizei hat am vergangenen Montag fünf Moldauer nach Österreich zurückgeschoben.

Die Männer und ihr 32-jähriger mutmaßlicher Schleuser gingen Fahndern einen Tag zuvor auf der A94 bei Töging ins Netz.

Mühldorfer Bundespolizisten kontrollierten am Sonntagnachmittag einen Kleintransporter mit moldauischer Zulassung an der Anschlussstelle Töging. Der rumänische Fahrer war mit einem 31-jährigen Landsmann und fünf Moldauern zuvor aus Österreich eingereist. Die beiden wiesen sich mit rumänischen Identitätskarten aus. Die sechs Moldauer zeigten den Beamten ihre Reisepässe vor. Fünf der Männer hatten aber kaum Geld dabei und machten widersprüchliche Angaben zum Grund ihrer Reise nach Deutschland. Als die Fahnder das Reisegepäck durchsuchten, fanden sie darin Arbeitskleidung. Um hier arbeiten zu dürfen, hätten die Männer aber vor ihrer Reise ein Visum beantragen müssen. Keiner konnte ein solches vorzeigen.

Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den 32-jährigen Fahrer wegen Einschleusens von Ausländern. Die Beamten zeigten die fünf Moldauer wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts an und schoben sie zurück.

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