Hobbyradler aus Schwindegg und Pfaffing erreichen nach fast 2.000 Kilometern ihr Ziel in Sizilien

Erschöpft, aber überglücklich:Die Strapazen sind den Hobbyradlern Andreas Lohmair (links) und Gerhard Posch anzusehen, als sie Marinella erreichen. Lohmair/Posch

Es ist vollbracht! Drei Tage früher als geplant haben der Schwindegger Andreas Lohmair und der Pfaffinger Gerhard Posch den Ort Marinella auf Sizilien erreicht – mit ihren Fahrrädern! Dort hatten sie einen besonderen Wunsch.

Schwindegg– Rund 100 Kilometer vor dem Zielort gab es zwar noch eine weitere Reifenpanne, den Zeitplan brachte diese aber nicht durcheinander. Zwei Pannen waren es insgesamt – vergleichsweise wenig, wenn man bedenkt, dass die Abenteurer aus Schwindegg und Pfaffing rund 2000 Kilometer bei ihrer Radtour von Bayern bis ins südliche Italien hinter sich gelassen haben.

Im Meer Staub der Straße abgewaschen

Erschöpft, aber überglücklich fielen sich die Beiden nach der Ankunft in die Arme; froh darüber, dass die Reise so glimpflich abgelaufen ist. Andreas Lohmair und Gerhard Posch haben die Italiener als ein sehr gastfreundliches Volk kennengelernt, das immer hilfreich zur Seite stand, wenn Hilfe nötig war.

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Als Lohmair und Posch in Marinella angekommen waren, führte sie der erste Weg an den Mittelmeerstrand zu einem ausgiebigen Bad, „um den Staub der Straße los zu werden“, berichten sie. Danach ging es aber gleich ins Bett – zu müde waren die beiden nach ihrer Tour durch ganz Italien.

Mit dem Zug und dem Auto zurück

Viel Urlaub war Posch nicht vergönnt, er ist bereits einen Tag nach der Ankunft in Sizilien mit dem Zug zurückgefahren, um sich zu Hause noch von den Strapazen etwas zu erholen, ehe die Arbeit wieder ruft.

Beide sprechen von einem großartigen Erlebnis, worüber sie noch lange Verwandten, Freunden und Bekannten erzählen können.

Mit dem Fahrrad ging es dabei über die Alpen und über den Apennin, sie sahen viele historische Städte und Orte, lernten Land und Leute kennen.

8000 Höhenmeter überwunden

Fast 1900 Kilometer haben sie dabei hinter sich gelassen und rund 8000 Höhenmeter überwunden. Jetzt genießt Andreas Lohmair noch die verbleibende Zeit im südlichen Sizilien und am Mittelmeerstrand und erwartet dort seine Gattin Waltraud, die ihn dann mit dem Auto wieder nach Hause nach Schwindegg bringt.

Ob die beiden Hobbyradler noch einmal ihre Räder satteln, um sich einer derartigen Anstrengung zu stellen oder ihre ganz persönliche „Giro d’Italia“ eine Ausnahme bleiben wird – das lassen sie noch offen.

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