Herbergssuche fernab von Kitsch und Kommerz

Szene aus dem Mitgehtheater:Maria (Felicitas Huber) rund Josef (Markus Buchner) fragen nach einem Schlafplatz. Stettner

Tobias M. Hubers „Heilige Nacht“ lässt viele in Erinnerungen schwelgen

Ampfing – Zu einem schönen Einstieg in die besinnliche Zeit wurde die Filmvorführung „Heilige Nacht“ nach Ludwig Thoma in Ampfing. Dieser Film wurde zum Jubiläumsadventszauber, unter der Leitung des heimischen Tobias M. Huber, zusammen mit Ampfinger Bürgern gedreht.

Immer wieder bewegend, den Film von der Aufführung der Heiligen Nacht von Ludwig Thoma anzusehen. Der Ampfinger Tobias M. Huber und seine Kolleginnen und Kollegen verstanden es meisterlich, starke Bilder auf die Leinwand zu bannen. Da verschwindet jeglicher Kommerz und Kitsch, wie er vor Weihnachten betrieben wird, in die letzten Ecken. Die Heilige Nacht, inszeniert von jungen Menschen, zeigt, worauf es am 24. Dezember ankommt.

Zur Filmvorführung waren alle Schauspieler sowie der Produzent Tobias M. Huber dabei. In der fast vollen Kirche eröffnete Katharina Wittmann, begleitet von Markus Speckbacher, die Vorführung. Bürgermeister Josef Grundner erinnerte an den erst kürzlich Verstorbenen Georg „Burl“ Buchner, der damals das Mitgehtheater als Nachtwächter eröffnet hatte.

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Produzent Tobias M. Huber, plauderte dann aus dem Nähkästchen. Er erzählte von unvorhergesehenen Schneefällen, fehlenden Starkstromleitungen, einsetzendem Tauwetter und der großen Hilfsbereitschaft der Dorfbewohner.

Anschließend wurde der Film aufgeführt. Viele Darsteller von damals waren von der eigenen Leistung sehr überrasch, aber auch davon gerührt. Auch die vielen Kinder hörten und sahen sehr aufmerksam der Aufführung zu.

Nach weiteren Musikstücken bedankte sich der Organisator, Dieter Spielmann bei den vielen Gästen, Mitwirkenden und Helfern. Markus Speckbacher und Frau Katharina Wittmann wurden von großem Beifall in der Pfarrkirche überschüttet und erhielten als kleine Erinnerung jeweils ein DVD von der Filmaufführung.

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