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Bau des Supermarkts in Heldenstein verzögert sich - Gemeinderat diskutiert Gründe

Noch müssen sich die Heldensteiner in Geduld üben. Denn der Bau für den Edeka-Markt soll erst im Frühjahr beginnen.
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Noch müssen sich die Heldensteiner in Geduld üben. Denn der Bau für den Edeka-Markt soll erst im Frühjahr beginnen.
  • Raphaela Lohmann
    vonRaphaela Lohmann
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Eigentlich hätten noch in diesem Jahr die Bauarbeiten für den Edeka-Markt in Heldenstein beginnen sollen. Doch die Bagger rücken heuer nicht mehr an und damit verschiebt sich auch die ursprünglich für Sommer 2021 anvisierte Eröffnung.

Heldenstein – Im Frühjahr soll endlich Baubeginn sein, wie Architekt Ingo Niller in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats erklärte. Dass im dritten oder vierten Quartal mit den Arbeiten begonnen werden kann, dieses Ziel konnte nicht eingehalten werden. Statt Sommer 2021 ist damit der früheste Termin für die Eröffnung im Herbst 2021, spätestens ein halbes Jahr später.

Der Supermarkt wird nicht die einzige Baustelle auf dem Grund zwischen Münchner Straße und St.-Rupert-Straße sein. Denn im Westen soll ein Wohngebäude mit einer Tiefgarage anschließen. Der Fokus liege aber auf dem Bau des Supermarkts, wie Niller erklärte. Georg Stöckl kritisierte, dass sich die Eröffnung des Supermarkts weiter verzögert. „Es ist nichts passiert.“ Zumindest dem Humor des Planers konnte das nichts anhaben.

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„Im Vergleich mit dem Berliner Flughafen sind wir schnell“, sagte er ironisch. Aber auch vor dem Hintergrund, dass er erst tätig werden konnte, nachdem der Bebauungsplan genehmigt war. Im März habe er mit der Planung begonnen. Auf Seite der Verwaltung sieht Bürgermeisterin Antonia Hansmeier (CSU) keinen Fehler. „Die Hausaufgaben der Gemeinde sind gemacht.“ Stattdessen habe es wohl Überwürfe mit der Planung gegeben.

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Hans Kiefinger (UWG) hakte mehrmals nach, wieso es zu Verzögerungen gekommen war. Doch diese Frage konnte ihm der Architekt nicht beantworten. „Ich war bei den Verhandlungen nicht dabei.“

Bei der jetzigen Witterung mache es keinen Sinn mehr, eine Baustelle einzurichten. Deshalb sollen die Arbeiten im Frühjahr beginnen. Ob durchgängig gearbeitet werden kann oder es aufgrund der Corona-Pandemie zu einer Verzögerung kommt, das konnte Architekt Niller natürlich nicht ausschließen.

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