Heitere Seite der Vorweihnachtszeit

Die Obertaufkirchner Volksmusik mit Gertraud Gaigl in der Mitte des Bildes gestaltete den Zangberger Advent zusammen mit anderen Musikanten aus der Region. re

Zangberg –. Für viele gehört der „Zangberger Advent“ zu den Traditionen der Weihnachtszeit und für so manchen ist dieser Abend deren wahre Beginn.

Seit mehr als 40 Jahren lädt das Katholische Kreisbildungswerk Mühldorf mit der Obertaufkirchner Volksmusik zum „Zangberger Advent“ ein – ein Volksmusikabend mit adventlichen und weihnachtlichen Weisen und einem Sprecher (Markus Tremmel), der das Geschehen um Weihnachten aus völlig neuen Blickwinkeln betrachtet.

Der Haager Viergesang unter der Leitung von Ralf Vogel und das Bläser-Ensemble Sepp Eibelsgruber gestaltete den Abend im Ahnensaal im Kloster Zangberg, besinnlich und heiter, wie der Vorsitzende des Kreisbildungswerks, Georg Waldinger, sagte. Den heiteren Aspekt brachte Markus Tremmel ein. Mit seinen Gedanken zur Weihnachtserzählung zeigte er ungewöhnliche Perspektiven auf. Ob es um den Wirt ging, der Maria und Josef die Herberge verweigerte, ob um die Hirten auf dem Felde oder um Ochs und Esel, jedes Mal endete sein Vortrag mit der Aufforderung an die Zuhörer, „Bleibt´s doch do, stoit’s eich her“. Ihm gelang dabei das Kunststück, die Zuhörer gleichzeitig zum Nachdenken und zum Schmunzeln anzuregen.

Die Obertaufkirchener Volksmusik unter der Leitung von Gertraud Gaigl präsentierte „Komm o Heiland“, „Siehe eine Jungfrau wird empfangen“, „Wer klopft bei der Nacht“, „O Jubel, o Freud“ und „Schlafe du göttliches Kind“ – so lauteten die Überschriften der Lieder, Bläser- und Volksmusikstücke.

Gästen wirdwarm ums Herz

Und als schließlich der Nannei Landler von Tobi Reiser und das gemeinsam gesungene Schlusslied „Guat Nacht und Pfüa God“ erklangen, war es den meisten recht warm ums Herz geworden: es naht sich Weihnachten.

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