Heiß diskutiert – ein Kühlgerät für die Buchbacher Sporthalle

Bereits in der Juli-Sitzung des Marktgemeinderates wurde für die Sporthalle der Einbau eines Klimagerätes vom TSV Buchbach beantragt. Begründet wurde er mit der hohen Luftfeuchtigkeit beim Spinning und Jumping während der Übungsstunden im ehemaligen Fitnessraum der Sporthalle.

Buchbach – Es wurde beschlossen, die technischen Voraussetzungen durch ein Fachbüro prüfen zu lassen. In der Oktober-Sitzung lagen die Ergebnisse vor. Das Ingenieur- und Planungsbüro Brand & Kallenbach regte an, ein dezentrales Lüftungsgerät mit Kühleinheit einzubauen: Kostenpunkt rund 20 000 Euro. Ein Gespräch mit dem Vorstand des TSV ergab, dass die bereits zugesagte Kostenbeteiligung von 1 000 Euro wieder zurückgenommen wurde. Laut TSV ist diese Investition eine Aufgabe des Marktes Buchbach.

Zwei Jahre zuvor wurde ein Luftentfeuchter eingebaut, der laut Aussage des Hausmeisters dafür sorgt, dass am Morgen nach der Nutzung des Raumes ein angenehmes Klima herrscht.

Um die Tatsache, dass die Luft während des Betriebes sehr schlecht ist, rankte sich eine engagierte Diskussion.

Anton Bauer (Freie Wähler Buchbach) warf ein, ein Fenster zu öffnen sei für die Sportler im Winter keine Option. Bürgermeister Thomas Einwang (CSU/Parteifrei/Wahlvorschlag Ranoldsberg) meinte, auch mit dem Einbau des vorgeschlagenen Klimagerätes sei nicht sichergestellt, dass dadurch die Anforderungen wirklich erfüllt werden. Eine derart hohe Investition wegen schlechter Luft sei der Öffentlichkeit schwer zu vermitteln. Karl-Heinz Kammerer (Freie Wähler Buchbach) meinte, das Problem sei eher organisatorisch mit einem größeren Trainingsraum zu lösen. Einige sprachen sich für einen Ventilator aus. Schließlich wurde angedacht, durch Stoßlüftung zwischen den Übungseinheiten, eventuell durch einen Ventilator unterstützt eine Lösung zu finden.

Aufgrund der hohen Kosten und der fehlenden Bereitschaft des TSV zur finanziellen Unterstützung sprach sich der Marktgemeinderat gegen die Investition aus. sn

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