Heimischer Löwenzahn – Freund und Feind

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In diesen schönen Sommertagen ist er nun auch wieder auf Wiesen und in den Gärten häufig zu sehen: Der Löwenzahn.

Zum einen ist er ein echter Freund der fleißigen Bienen, die seine Blüten sehr gerne anfliegen und damit zur Entwicklung der Bienenvölker im Frühling zählt. Um ein Kilogramm Honig zu erhalten, muss ein Bienenvolk stolze 100 000 Blütenbesuche ausführen. Nahezu die gesamte Pflanze lässt sich noch oben drauf komplett verwerten wie die Blüte, die Blätter und sogar die Wurzel. Gesundheitsbewusste Menschen wissen übrigens längst, dass aus Löwenzahn unterschiedliche Tees gemacht werden können. Die Bitterstoffe der Wurzel sind nicht nur verdauungsfördernd, sondern spülen auch die Nieren, regen den Stoffwechsel an und fördern die Gallensekretion. Die Wirkung macht sich auch als harntreibend, blähungsfördernd und appetitanregend bemerkbar. Aus den Blättern und der Wurzel lässt sich auch ein Salat machen, aus Blüten ein Brotaufstrich und in der Nachkriegszeit wurde aus den Wurzeln sogar ein Ersatzkaffee gebraut.

Zum anderen hat sich der Löwenzahn aber auch zu einem großen Feind der Gartenfreunde entwickelt, denn wachsen kann die aus der Gattung der Korbblütler stammende Blume nahezu überall und sprießt oftmals an Orten hervor, wo sonst nichts wächst. Oftmals ist es sehr mühsam die krautige Pflanze mit der langen Pfahlwurzel aus dem Boden wieder zu entfernen. Klar: Für Kinder ist der Löwenzahn eine beliebte „Pusteblume“, denn die Samen fliegen wie Fallschirme bei einem Windstoß durch die Gegend und verbreiten sich damit unwiderstehlich. Die mitgesendeten Bilder zeigen eine fleißige Biene am Löwenzahn (Bild links) und ein filigranes Ma kro-Foto von einer Pusteblume (Bild rechts). Stuffer

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