Heimat von ihrer schönsten Seite: Hoagascht des Kulturvereins in Schwindegg

„De Andern und I“, dahinter die „Knopf-Soatn-Musi“ und die „Ornautaler Musikanten“.

Der Hoagascht des Kulturvereins begeistert in Schwindegg die Zuhörer.

Schwindegg – Bereits eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Beginn waren die herbstlich dekorierten Tische im Saal besetzt, sodass noch einige dazugestellt werden mussten um die 110 Gäste und Musikanten unterzubringen. Letztlich fand aber dann jeder seinen Platz und wartete nebst Brotzeit und Bier gespannt auf den Beginn des Hoagascht 2019.

Ein Marsch zur Eröffnung

Zur Eröffnung spielte die Tanzlmusik „De Andern und I“ einen zünftigen Marsch. Im Anschluss begrüßten die beiden Vorsitzenden Karl-Michael Dürner und Erika Lentner alle Gäste sowie die Musikgruppen. Die da waren „De Andern und I“, de „Knopf-Soatn-Musi“, bestehend aus Ralf Vogl und seinen beiden Söhnen, die „Ornautaler Musikanten“ unter der Leitung von Gertraud Gaigl, sowie die „Griabisch Boarischn“, Norbert Hoferer und Alois Sonnleitner.

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Die Musikanten, die im Saal verteilt unter den Gästen saßen, hatten einen bunten Strauß an verschiedensten Musikstücken mitgebracht. Ob eine Polka der „Andern und I“, ein Landler von der „Knopf-Soatn-Musi“, ein eher ruhiges Stück „Stubnmusi“ von den Ornautaler Musikanten, oder ein bekanntes bayrisches Volkslied von den Griabisch Boarischn, bei dem die Gäste zum mitsingen eingeladen waren – alles sorgte für eine heitere Stimmung und beste Unterhaltung.

Witze vom Bürgermeister

Dazwischen trug Erika Lentner mit so mancher Anekdote und Geschichte aus dem alltäglichen Leben zur guten Stimmung bei. Ebenso Matthias Ernst, Musiker der „Andern und I“ und ein begnadeter Theaterspieler, mit diversen Witzen und Gedichten begeisterte er das Publikum. Dies rief auch Bürgermeister Dr. Karl Dürner auf den Plan, der es sich nicht nehmen ließ, mit Witzen und Sprüchen den Saal aufzumischen.

Zum heiteren Gemisch aus Musik und Gaudi trug auch Kulturvereinsvorstand Karl-Michael Dürner seinen Teil bei. Begleitet von Ralf Vogl auf der „Ziach“ sang er das „Straubinger Zuchthauslied“, das bei vielen Gästen Erinnerungen an die „Guade Oide Zeit“ erweckte und sie zum Mitsingen veranlasste. Später präsentierte er noch das „Lied von der Wampm“, mit dem er die Lacher auf seiner Seite hatte.

Zum Abschluss dieses fast dreistündigen Abends spielten „De Andern und I“ einen Musikwunsch – den „Böhmischen Traum“ von Ernst Mosch. Freilich blieben viele Gäste auf die ein oder andere Unterhaltung noch lange sitzen und die Musikanten musizierten und sangen noch bis tief in die Nacht hinein. Wunderschöner, unvergesslich und verbunden mit dem Wunsch, die Veranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen.

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