Haus St. Joseph feiert fünfjähriges Bestehen

Vereinsvorsitzender Josef Lommer (Zweiter von rechts) unterhielt sich bei der Geburtstagsfeier mit den Mietern (von links) Rita Schäfer, Sonja Nagleder, Friedemann Berndt, und Reinhard Dobler.
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Vereinsvorsitzender Josef Lommer (Zweiter von rechts) unterhielt sich bei der Geburtstagsfeier mit den Mietern (von links) Rita Schäfer, Sonja Nagleder, Friedemann Berndt, und Reinhard Dobler.

Mettenheim – Zum August 2015 wurde das Haus St. Joseph in Mettenheim bezogen.

Es ist ein Wohnhaus mit vier barrierefreien Zwei-Zimmer-Wohnungen für Menschen, die nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall auf eine niederschwellige Betreuung angewiesen sind, aber weitgehend selbstständig wohnen können und wollen. Dank der Unterstützung von Aktion Mensch und der OVB-Weihnachtsspendenaktion im Jahr 2014, konnte der Bau im September 2014 gestartet werden. Nach der Übergabe des Gebäudes an den Verein im Juli 2015 bezogen zwei Männer und zwei Frauen die vier Wohnungen.

Nach fünf Jahren wurde bei einer „Geburtstagsfeier“ mit den Mietern und dem Vereinsvorstand eine Zwischenbilanz gezogen. Diese fällt laut den vier Bewohnern positiv aus. Sie fühlen sich alle „pudelwohl“. Der Eingangsbereich ist als Treffpunkt gestaltet. Die vier Mieter ergänzen sich, so gehört die gegenseitige Hilfe im Alltag dazu. Die Wege in die Arbeit, zu den Ecksberger Werkstätten, sind kurz. Die Unterstützung in fachlich-pädagogischer Hinsicht leisten die Fachkräfte des ambulanten Dienstes der Stiftung Ecksberg. Der St.-Joseph-Hilfsverein hat mit dem Bau und der Vermietung der barrierefreien Wohnungen einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität von Menschen mit körperlichen Einschränkungen geleistet. Ein Teil der Mittel stammt aus den Spenden der Leser der OVB-Heimatzeitungen. Das finanzielle und ehrenamtliche Engagement aller hat somit Früchte getragen.

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