Es hakt im Wasserversorgungsnetz

Heldenstein –Der Gemeinderat Heldenstein beriet zur Druckerhöhungsanlage für die Hochzone des Wasserversorgungsnetzes in Heldenstein.

Als diese 2004 gebaut wurde, war bereits klar, dass Teilbereiche im alten Wasserleitungsnetz mit Rohrleitungen der Druckstufe PN 6 erstellt wurden und diese bersten können. Die Hochzone ist auf Leitungsdrücke mit 5,8 bis 6,0 bar bei NN-Höhe wie an der Druckerhöhung ausgelegt.

Beim Zuschalten der größeren Wasserpumpen wird so großer Druck erzeugt, dass immer wieder Rohrbrüche auftreten. Die bestehende Anlage soll jetzt technisch geprüft werden. Dabei sind die beiden bereits geregelten Pumpen zu überholen und – um die Schwankungen im Netzdruck zu dämpfen – die beiden großen Pumpen mit Frequenzumrichter auszustatten. Der vorhandene Regler soll ausgetauscht werden, sodass die komplette Anlage wieder im Regelbetrieb gefahren werden kann. Da die beiden großen Pumpen nicht aktuell im Regelbetrieb eingebunden sind, kann es zu Verkeimung kommen, weshalb eine Integration unumgänglich ist.

Alternativ wäre zu prüfen, ob energetisch, wirtschaftlich und technisch ein Komplettaustausch der Anlage nicht mehr Sinn machen würde. Die Verwaltung beauftragt das Ingenieurbüro Behringer & Partner mit der Überprüfung der Pumpen.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, nach Vorlage des Ergebnisses zu entscheiden. hra

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