Die gute Seele der Familie und des Betriebes

Die gute Seele im Hause Hopf:Auf ihre sechs Enkelkinder ist Marianne Hopf besonders stolz. Fill

„Früh gefreit hat nicht gereut“: Marianne Hopf feiert ihren 80. Geburtstag

Oberneukirchen – Der Alltag von Marianne Hopf ist immer noch reich an Aufgaben trotz ihrer 80 Jahre. „Der Vormittag gehört der Küche im großen Haushalt meiner Familie und am Nachmittag geh ich ins Büro“ – so beschreibt die Jubilarin ihren Tagesablauf.

Als Ehefrau, Mama, Oma und Seniorchefin ist sie die gute Seele der Familie und des Betriebes. Fit hält sie sich immer noch durch das wöchentliche Seniorenturnen und auch die monatlichen Seniorennachmittage verschaffen ihr Abwechslung im Alltag.

Ihr Leben begann vor 80 Jahren am 21. Dezember 1939 in Unterneukirchen. Auf dem elterlichen Hof wuchs sie mit zwei Schwestern und einem Bruder auf und besuchte in Unterneukirchen die Volksschule. „A dreiviertel Stund san ma jeden Tag in d’Schui ganga“ erinnert sie sich. Nach der Schulzeit wurde ihre Arbeitskraft zu Hause gebraucht, wie es zu dieser Zeit üblich war.

Mit ihrer Heirat im Oktober 1960 mit Engelbert Hopf, dem Schmiedsohn aus Oberneukirchen, begann ein neuer, glücklicher Lebensabschnitt für sie. Der Spruch „Früh gefreit hat nicht gereut“ passt sehr gut für die Hopf Marianne. Der Ehebund wurde mit zwei Töchtern und einem Sohn gesegnet, jetzt sind sechs Enkel besonders stolz auf ihre Oma.

Gemeinsam mit ihrem Gatten baute sie die Schmiede unterhalb des Schulberges zu einer weit über die Grenzen Oberneukirchens hinaus bekannten Landmaschinenwerkstatt aus. Die gesamte Büroarbeit und viele Fahrdienste gehörten neben der Sorge um ihre Familie zu ihrem Aufgabenbereich.

Gerne erinnert sie sich aber auch an die unternommenen Busfahrten als sie ihren Betrieb an Sohn Engelbert weitergaben. Jetzt strapaziert sie liebend gerne ihr Hirn mit dem Lösen von Kreuzworträtseln.

Verständlich war es, dass an ihrem Geburtstag das Telefon nicht leise blieb. Zu den vielen Gratulanten gehörten natürlich auch Bürgermeisterin Anna Meier, die Pfarrei mit Anita Donislreiter, der Seniorenclub und auch die Turnerinnen wünschten der beliebten Jubilarin noch viele Jahre in ihrer Mitte. Eine gesellige, harmonische Geburtstagsfeier rundete diesen Ehrentag ab. fim

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