Für Präsenz- und Fernunterricht

Grund- und Mittelschule Buchbach ist fit bei der Digitalisierung

Die Schulleitung bei der Vorführung der digitalen Tafel: Carina Auer, Melanie Gruber, Maximilian Frisch, Bettina Mühlbauer, Markus Mayerhöfer und Dr. Simon Dörr (von links).
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Die Schulleitung bei der Vorführung der digitalen Tafel: Carina Auer, Melanie Gruber, Maximilian Frisch, Bettina Mühlbauer, Markus Mayerhöfer und Dr. Simon Dörr (von links).
  • Franz Rampl
    vonFranz Rampl
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Die Grund- und Mittelschule ist auf die Zeit der weiteren Corona-Beschränkungen und deren Folgen durch die Digitalisierung gewappnet. Dazu gehören auch die digitalen Tafeln für alle Klassen. Eine Vorführung zeigte, wie Schüler und Lehrer die IT sowohl im Präsenzunterricht, als auch beim Home-Schooling nutzen können.

Buchbach – Die Grund- und Mittelschule ist auf die Zeit der weiteren Corona-Beschränkungen und deren Folgen durch die Digitalisierung gewappnet. Sie gehört damit zu den Vorreitern im Landkreis. Den Eindruck bekamen Bürgermeister Thomas Einwang und seine Stellvertreterin, Dritte Bürgermeisterin Maria Vitzthum, der Geschäftsleiter der Gemeinde, Reinhard Deinböck und Kämmerer Philipp Junger, als sie bei der Präsentation der neu installierten digitalen Tafeln dabei waren.

Digitalisierung in der Schule ist wichtig

In Sachen Digitalisierung gibt es ein klares Konzept und Anweisungen, die den Schülereltern bereits digital per Elternbrief übermittelt wurden, so Schulleiter Dr. Simon Dörr. Gerade in dieser Zeit, wo die Defizite in der Digitalisierung der Schulen besonders hervortraten, werde sie mit Vehemenz vorangetrieben, da sie gerade jetzt mit dem immer wiederkehrenden Home-Schooling von großer Bedeutung geworden ist.

Dazu sind nun auch die digitalen Tafeln für alle Klassen eingetroffen. Die Vorführung durch Dr. Simon Dörr und seinen Stellvertreter Markus Mayerhöfer zeigte, wie Schüler und Lehrer die IT sowohl im Präsenzunterricht, als auch beim Home-Schooling nutzen können. Dass die Digitalisierung jetzt noch wichtiger ist, in großem Tempo die notwendige Ausrüstung angeschafft werden kann und die nötigen Mittel vom Staat, der Kommune und dem Schulverband bereitgestellt werden, ist ein positiver Aspekt aus der Corona-Pandemie.

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Mittlerweile stehen der Grund- und Mittelschule, neben den digitalen Tafeln, 21 Leih-Laptops und 32 iPads zur Verfügung. In der Küche und im Werkraum sind Beamer; WLAN ist im ganzen Schulgebäude. Bald gibt es keinen PC-Raum mehr, sondern die Schüler arbeiten im Klassenraum digital. Entweder mit schuleigenen Geräten oder sogenannten BYOD (Bring Your Own Device)-Geräten.

Die Lehrer binden zugleich Digitales immer stärker in den Unterricht ab der ersten Klasse ein, beispielsweise mit Lernapps. Ab der fünften Klasse haben alle Schüler ein digitales Endgerät mit in der Schule (Laptop, Handy, Tablet), das unter Anleitung der Lehrkräfte für schulische Zwecke genutzt werden darf. Wer kein eigenes Gerät hat, bekommt ein Leihgerät, die über die Marktgemeinde und den Schulverband über den Digitalpakt Bayern angeschafft wurden.

Schule auch in Sachen Corona gewappnet

Aber nicht nur die Digitalisierung, sondern auch die Lüftung ist gewährleistet, was in Zeiten von Corona ganz wichtig ist. Seit der Schulrenovierung ist in jedem Klassenzimmer eine CO2-Ampel eingebaut, die automatisch bei ansteigendem CO2-Wert die Lüftung verstärkt, um die Luft schneller zu tauschen. Jeder Raum hat eine eigene Luftversorgung, die Luft wird somit nicht vermischt. Zusätzlich zur Lüftung alle 20 Minuten, wird so der maximale Schutz gewährleistet.

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Dazu gibt es eine klare Regelung, wie ein Kind bei Krankheit von der Schule mit Arbeitsmaterial und Einträgen, die im Unterricht bearbeitet werden, versorgt wird. Es gilt jedoch: Krank ist krank. Der Stoff muss zwar selbstständig nachgearbeitet werden, der Zeitpunkt, wann dies erledigt sein muss, wird aber mit den Lehrkräften individuell ausgearbeitet.

Umfassendes Konzept regelt den Unterricht

Die Grund- und Mittelschule hat auch ein umfassendes Konzept für den digitalen Unterricht: 1. Unterricht hat Vorrang mit allen Möglichkeiten des Unterrichts und der Versorgung bei Quarantäne und Home-Schooling. 2. Durchgängige Elternarbeit mit Einbindung und Information der Eltern über das digitale Elternportal (ESIS). 3. Digitalisierung mit Abholung der Schüler in ihrer Lebenswelt, wozu sie ihre BYOD-Geräte zur Schule mitbringen können. Dazu verfügt die Schule über eine gute digitale Ausstattung, um damit optimal arbeiten zu können. 4. Zuverlässige Betreuung als Sicherheit für die Eltern, wozu auch im Falle einer Klassenteilung/ Schulschließung eine Notbetreuung zur Verfügung steht. 5. Gesundheitsschutz hat absolute Priorität für Schüler, Lehrkräfte und Schulpersonal.

Dazu halten alle alle Regeln aus dem Hygieneplan der Schule und des Kultusministeriums strikt ein, um einen sicheren Schulbesuch zu gewährleisten.

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