6 Jahre nach dem Babyboom: Diese Erstklässler aus Mühldorf sind alle miteinander verwandt

Heute gehen die sieben Kinder der Machazi-Sippe in die erste Klasse und zeigen stolz ihre Schultüten: Jamie und Jayden Bachhäubl, Linda und Lucia Bachhäubl (hinten von links), Alexander Heistinger, Josephin-Eiryn Machazi, Levi Moser (vorne von links). Niederschweiberer

Es waren gleich sieben Mädchen und Buben, die vor sechs Jahren in einer Großfamilie in Mühldorf zur Welt kamen. Seitdem herrscht bei den Machazis Hochbetrieb. Und der hat jetzt eine neue Stufe erreicht. 

Mühldorf – Bei Juanita Machazi herrscht reges Treiben im Garten. Sieben Kinder laufen lachend herum oder hüpfen vergnügt im Trampolin, die Mütter sitzen auf der Terrasse. Sie alle sind miteinander verwandt, gehören der großen Familie Machazi an. Und die hat sich vor sechs Jahren binnen weniger Wochen vervielfacht.

Bis vor sieben Jahren glaubte Juanita Machzi nicht an die Erfüllung ihres jahrelangen Wunsches, Mutter zu werden. Als sie dann im Juni 2013 ihre Tochter Josephin Eiryn bekam, war das Mädchen das letzte von sieben Kindern, die zwischen Januar bis Juni in die unterschiedlichen Zweige der Familien Machazi hineingeboren wurden.

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Zu Beginn des Jahres kamen die Zwillinge Jamie und Jayden, Söhne von Machazi‘s Neffen. Dessen Schwester brachte im März die Zwillinge, Linda und Lucia, zur Welt. Im Februar kam Alexander, Sohn von Machazis Cousine Sabrina Heistiger. Vorletzter war Levi, der Sohn von Machazis Bruder.

Vor sechs Jahren kugelten die Babys auf einer Decke munter durcheinander. Sie kamen alle innerhalb weniger Monate zur Welt, hineingeboren in eine große Familie, die in Mühldorf lebt. Zusammenhalt pflegen Mütter und Kinder auch heute noch. Mrugalla

Juanita Machazi glaubt nicht an Zufall

Vor sechs Jahren ein aufsehenerregendes Ereignis und ein Einschnitt ins Leben der Großfamilie. Der nächste Schritt kam jetzt: Die Kinder kamen alle in die erste Klasse. Denkt Machazi an die Geburten zurück, spricht sie von einem Wunder: „Ich glaube nicht, dass es Zufall war. Wir konnten es einfach nicht fassen. Sogar wenn man es bewusst planen würde, käme so etwas nie zustande.“ Ihre Cousine erzählt: „Ich habe zuerst gedacht, ich bin die Einzige, die schwanger ist. Ich musste lachen, als ich mitbekam, dass sechs andere es auch waren.“ Auch bei der Namensgebung schien es wie abgesprochen: Drei Namen beginnen mit einem „J“, drei mit einem „L“.

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Sehr emotional zeigt sich die Mutter von Machazi, Kathleen Moser. Sie ist bereits mehrfache Oma und Uroma. „Als damals Juanita zu mir kam und mir erzählte, dass ihr Babywunsch doch noch in Erfüllung geht, bin ich sogar vor ihr auf die Knie gegangen. Ich konnte es einfach nicht glauben. Und dass in dem halben Jahr gleich so viele Kinder zur Familie hinzukamen, war besonders mysteriös, aber definitiv ein Geschenk Gottes.“

Die Familie zusammen geschweißt

Ein so zahlreicher Babynachwuchs schweiße die Familie mehr zusammen, sagt Heistinger. Er sorge für eine tiefere Verbindung. Die Mütter feiern mit ihren Kindern jeden Geburtstag und machen gemeinsame Ausflüge, bevorzugt zum Ponyhof. In ein paar Jahren werde es dann auf jeden Fall eine gemeinsame Party zum 18. Geburtstag geben, sagt Machazi.

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