„Größte politische Bürgerbewegung“

Inhaltlich die Weichen für die kommende Kommunalwahl gestellt. CSU-Landratskandidat Max Heimerl, CSU-Bezirksvorsitzende und Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber (von links). Bauer
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Inhaltlich die Weichen für die kommende Kommunalwahl gestellt. CSU-Landratskandidat Max Heimerl, CSU-Bezirksvorsitzende und Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber (von links). Bauer

Mettenheim – Mit einer neuen Veranstaltung „Kommunalpolitik „Profitieren von Profis“ startete der CSU-Bezirksverband Oberbayern die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes ein.

Beim Kreuzerwirt in Mettenheim stellte die Landtagspräsidentin und CSU-Bezirksvorsitzende heraus: „Wir sind als CSU Oberbayern mit rund 36 000 Mitgliedern die größte politische Bürgerbewegung in und für Oberbayern.“

Aigner: Stärke sind die Mandatsträger

Aigner geht sehr selbstbewusst in diesen Kommunalwahlkampf und will die Zahl Mandatsträger der CSU Oberbayern weiter erhöhen. „Unsere kommunalen Mandatsträger sind dabei unsere ganz Stärke, sie sind das Gesicht der CSU vor Ort. Wir wollen bei den Kommunalwahlen im März 2020 unsere Spitzenposition nicht nur halten, sondern ausbauen“, stelle Aigner heraus,

In den Freien Wählern sieht die CSU-Bezirksvorsitzende eine Konkurrenz, die aber die Möglichkeiten hat alle poltischen Ebenen ab zudecken. „Wir stehen für die Verantwortung in Europa, im Bund, im Land und im Bezirk. Wir stehen für praktische Lösungen zum Wohle unserer Bürger“, betonte Aigner,

Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber plädierte dafür, die Nachhaltigkeit in allen Politikfeldern zu stärken und umzusetzen, Ilse Aigner und Dr. Marcel Huber sprachen sich dafür aus, die Planungshoheit der Gemeinden zu stärken und nicht zu beschränken,

„Wenn alle Grünenwähler beim Einkauf auf Bioangebote zugreifen würden, dann hätten wir einen Bioanteil von rund 20 Prozent“, erklärte Huber,

Der Landtagsabgeordnete machte deutlich, dass es neben der Klimadiskussion noch andere wichtige Themen geben würde. Dr. Marcel Huber plädierte für eine nachhaltige Flächennutzung und sprach sich, wie Ilse Aigner, gegen die fünf Hek tar-Diskussion Flächenbedarf aus. „Was passiert, wenn eine Gemeinde einen Kindergarten oder eine Schule baut. Rechnen wir diese Maßnahmen dazu oder nicht“, sagte Dr. Marcel Huber.

Für Mühldorfs CSU Landratskandidaten Max Heimerl ist die nachhaltige Mobilität ein wesentlicher Bestandteil des Chancenlandkreises Mühldorf. „Ich werde mich als Landrat dafür einsetzen, das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs durch Linien und Fahrten zu verbessern und durch attraktive Konditionen mehr Menschen auf die öffentlichen Linien zu bringen. Zusätzliche plane ich, eine Bus&Bahn-Flat für Schüler und Auszubildende in der Zuständigkeit des Landkreises einzuführen“, erklärte Heimerl.

Heimerl: Schüler-Flat für Bus und Bahn

Nach seinem Vorschlag sollen die Schüler zu ihrem Ticket zur Schule, freie Fahrt an Werktagen ab 13 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr auf allen Bus- und Bahnlinien im Landkreis Mühldorf haben, „Die CSU in den Städten Mühldorf, Waldkraiburg und Neumarkt-Sankt-Veit hat bereits signalisiert, sich diesem Vorgehen anzuschließen. Das freut mich sehr und ist wichtig, weil wir damit in Mühldorf und Waldkraiburg auch die dortigen Stadtbusse in das Konzept einschließen können“, betonte Heimerl.

Nach seinen Worten sind die ersten Rückmeldungen der Verkehrsbetriebe im Landkreis zu dieser Bus&Bahn-Flat positiv: „Neben dem Ausbau des ÖPNV brauchen wir in unserem Flächenlandkreis auch auf lange Sicht eine sinnvolle Kombination aus Individualverkehr und öffentlichen Angeboten“, sagte Max Heimerl.

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