Mit selbst bemalten Steinen spenden Bewohner der Stiftung Ecksberg Mut

Bewohner der Stiftung Ecksberg bemalten Steine und verschenkten sie als Mutmacher an Covid-19-Patienten. re

Mühldorf – Die Bewohner der Stiftung Ecksberg haben sich zum Ziel gesetzt, die Patienten des Krankenhauses Mühldorf mit einfachen Mitteln aufzumuntern und Trost zu spenden.

Die Idee kam einer Mitarbeiterin des Wohnprojekts Waldkraiburg für Menschen mit psychischer Erkrankung. Warum nicht einfach Steine sammeln, mit einer mutmachenden Botschaft bemalen und an die Patienten adressieren, die derzeit wegen ihrer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus sind? Gesagt, getan, die Bewohner ließen sich schnell überzeugen und sammelten handgroße Steine beim Spaziergehen, um diese in der Beschäftigungstherapie zu bemalen. Die Botschaften, die sich die Bewohner selbst einfallen ließen, lauten unter anderem „Hoffnung“, „Schutzengel“ oder „Viel Glück“. Bei der Projektarbeit unterstützte die zuständige Ergotherapeutin die Bewohner. Der Seelsorger der Klinik Mühldorf, Martin Kuhn, hat sich angeboten, die Glückssteine an Patienten zu überbringen.

Die Bewohner der Stiftung Ecksberg hoffen, dass den Patienten mit den Botschaften der Blick in die Zukunft bald wieder leichter fällt und auch die Genesung voranschreitet.

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