Glosse zum Ju-Hintern: Ois muass geklärt wern!

Olle Fragen miassn geklärt wern. Enzinger

Unser Redakteur Josef Bauer geht der Frage nach, ob beim Plakat der Metteheimer JU alles geklärt ist.

Oiso, des Plakat mit dem Frauenhintern in Mettenheim wirft Fragen auf, de de JU no klären muass. Der Vorwurf, dass des Plakat sexistisch is, is so ned hoidbar. Scho an Ludwig Thoma sei Landtagsabgeordneda Josef Filser hod in seine politischen Gedanken üba de Kunst festgstoid, dass „a nackade Frau auf an Buidl bis zum Nobi Kunst is, ois, was drunda is, is a Sauerrei.“ Oiso, an den Plakat is nix nackad, von vorn konnst gar nix sagn, denn von vorn siehgd ma nix und damit is des koa Kunst. Weil da Hintern in ana Hirschledern steckt, is a koa Sauarei neda.

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Vui wichtga is, wer des Leda gliefert hod. De Mettenheima JU muass offen legn, ob des a Hischkuah oda a Hirsch war, der des Leda gliefert hod. Wenn es a Hirschkuah war, dann is des in Ordnung, wenn des a Hirsch war, wo de mit de Händ drauf patscht, dann kannd ma scho bedenklich an Kopf beuteln, denn da kriagd de Aussage „Jetzt pack mas an“ a ganz neue Dimension. Übahaupt wo bleim den de Tierschütza. Bisher hod se koana grührd. An Hirsch oda a Hirschkuah für den Wahlkampf zu morden is unverzeihlich. Nua weil de Mettenheima JU ums varrecka koan Hirschn mog, muass der do ned umbrachd wern. Des muass ois auf den Disch. Da bin i mit den Greana Frauenrechtlerinnen eina Meinigung.

Mia san ganz schee deppad, wenn ma aus an Frauenhintern in da Ledahosn, wo der überhaupt ned higehrd, an sechen Zirkus abziagn. Deandl ziga a Dirndl oh und sonst nix.

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