Gisela und Franz Salzberger feiern Goldene Hochzeit

Franz und Gisela Salzberger an ihrem Jubeltag, mit ihren Enkeln Johanna und Fabian und dem Hochzeitsfoto aus dem Jahr 1970.
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Franz und Gisela Salzberger an ihrem Jubeltag, mit ihren Enkeln Johanna und Fabian und dem Hochzeitsfoto aus dem Jahr 1970.

Wenn aus einer Schulfreundschaft eine Partnerschaft fürs Leben wird

Von Robert Wagner

Mühldorf/Polling – Erst gingen sie miteinander zur Schule, später zum Tanzen und schließlich standen sie am 6. Juni 1970 vor dem Traualtar, wo sie den Bund fürs Leben schlossen. Ein Bund, der bis heute Bestand hat.

So durften Franz und Gisela Salzberger aus der Chiemsee Straße kürzlich ihre Goldene Hochzeit feiern, gemeinsam mit ihren Söhnen Stefan, Rainer und Robert sowie Schwiegertochter Stephanie und den beiden Enkelkindern Johanna und Fabian.

Die hatten das Jubelpaar überrascht und für sie in Moos, wo der Fachwerkstadl des passionierten Hobbydrechslers Franz steht, eine kleine Familienfeier organisiert, die am Abend im Grünbacher Hof seine Fortsetzung fand. Eine persönliche Gratulation durch Stadt und Kirchengemeinde konnte wegen der Corona-Beschränkungen zwar nicht erfolgen, allerdings freuten sich die beiden sehr über die Glückwünsche in schriftlicher Form.

Ginge es danach, wo sie die längste Zeit ihres gemeinsamen Lebens verbracht haben, wäre ja die Gemeinde Polling zuständig gewesen.

Denn hier bauten sie sich nach ihrer Hochzeit gleich in der Nachbarschaft von Giselas Eltern am Dorfplatz ein Eigenheim, in dem sie 40 glückliche Jahre lebten.

2013 erwarben sie dann die Eigentumswohnung in Mühldorf, da ihnen die Arbeit auf dem großen Hanggrundstück immer schwerer fiel. „Man wird ja a ned jünger“, sagt Franz zu dieser Entscheidung.

Allerdings bleibt er seiner Heimatgemeinde verbunden. Er steht täglich an der Werkbank in seinem Stadl und produziert dort Holzwaren verschiedenster Art, vom Eisstock über Vogelhäuschen bis hin zur Obstschale.

Natürlich gibt es Interessen, die die beiden verbanden und auch heute noch verbinden. War es früher das Wandern in den Bergen, so genießen sie nun den gemeinsamen Ausflug ins Thermalbad.

Ganz zum Schluss blickt der pensionierte Eisenbahner noch einmal zurück auf die Entscheidung, gemeinsam mit seiner „Gise“, wie sie allgemein genannt wird, durchs Leben zu gehen: „Des war ganz gwiß de richtige Entscheidung, sonst warn mia ned so lang beinanda bliem!“

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