Gewaltfreie Kommunikation an der Mittelschule

Spendenübergabe: Schüler der Klassen 6a und 9a mit Coach Peter Baum, Thomas Dollmann von der Sparkasse, Dr. Simon Dörr, Klasslehrerin der 6a, Susanne Schmidhuber, Christine Metzger, Jugendsozialarbeiterin, und Melanie Gruber, Klasslehrerin der 9a (von links). Rampl

Die Mittelschule bewirbt sich um die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“. Deshalb wurde das Projekt „Gewaltfreie Kommunikation“ gestartet, das von der Sparkasse mit 700 Euro, der VR-Bank mit 1000 Euro und der Firma Elektro Bauer mit etwa 1300 Euro unterstützt wird.

Buchbach –  Mit der „Gewaltfreien Kommunikation“ (GfK) nach dem Begründer Marshall Rosenberg hat man die Möglichkeit, Konflikte oder Streits konstruktiv zu beenden. Der Schlüssel dazu liegt in der gegenseitigen Wertschätzung.

Diese Haltung soll in den nächsten Schuljahren gemeinsam mit dem externen Coach und Trainer Peter Baum erarbeitet werden. In diesem Schuljahr wurde mit den Klassen 6a und 9a gestartet, im nächsten soll das Projekt auf die dritte und fünfte Jahrgangsstufe ausgedehnt werden. Ziel sei es, so Schulleiter Dr. Simon Dörr, in der ganzen Schule mit der „Gewaltfreien Kommunikation“ zu arbeiten.

Die Giraffe und der Wolf sind die Leit- und Symbolfiguren, an denen sich das Projekt orientiert und den Schüler sinnbildlich die gegensätzlichen Bedürfnisse und Gefühle jedes Individuums vor Augen führt. Unerfüllte Bedürfnisse führen oft zu verbaler und körperlicher Gewalt und sind Nährboden für Mobbing.

Die entsprechende Kommunikation soll mit dem Projekt geschult werden, wozu der Coach Peter Baum für drei Schulstunden monatlich in die Klassen kommt. Das Erlernte wird, so ist dass geplant, schließlich jede Woche im Klassenrat weiter bearbeitet. ram

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