AUS DEM GEMEINDERAT

Geringere Entnahme aus der Rücklage

Der Nachtragshaushalt beschäftigte den Ampfinger Gemeinderat. Es mussten rund 400000 Euro weniger als erwartet aus Rücklagen entnommen werden.

Ampfing – Der Ampfinger Gemeinderat hat in seiner Sitzung einstimmig einen Nachtragshaushalt für das Jahr 2016 gebilligt. Bürgermeister Ottmar Wimmer (CSU) stellte den Räten das Zahlenwerk vor, schickte dem voraus, dass die Gründe für Änderungen im Haushalt „alle auf Basis von Beschlüssen des Gemeinderates“ fußten. Als Beispiele nannte er die Arbeiten am Dach des Rathauses sowie die EDV-Anlage der Grundschule.

Das Gesamtvolumen des Haushaltes für 2016 liegt bei rund 25,8 Millionen Euro, in den Haushaltsplanungen war die Gemeinde noch von rund 24,6 Millionen ausgegangen.

Wimmer sagte, der Vermögenshaushalt habe sich um rund 1,14 Millionen Euro auf nunmehr etwa 11,5 Millionen Euro erhöht. Ursprünglich war von etwas mehr als 10 Millionen Euro ausgegangen worden. Der Verwaltungshaushalt habe sich um lediglich rund 15 000 Euro erhöht. Er liegt bei rund 14,28 Millionen Euro.

Gabi Herian nahm für die CSU-Fraktion Stellung: Die entsprechenden Ausgaben seien im Gremium besprochen worden, das ganze Werk sei übersichtlich. „Unsere Fraktion stimmt zu“, schloss sie.

Bernhard Kneißl (UWG) stellte zunächst fest, dass es sich um ein Gesamtvolumen von „fast 26 Millionen Euro“ handele. Er halte es für erfreulich, dass rund 400 000 Euro weniger als erwartet aus den Rücklagen entnommen werden musste als erwartet.

In der Dezembersitzung des Ampfinger Gemeinderates hat das Gremium die Sonntage festgelegt, an denen im Ort Markt ist. Sie werden 2017 am 12. März, dem 2. April, dem 8. Oktober und dem 12. November stattfinden. Der entsprechende Beschluss fiel einstimmig.

In dieser Sitzung hat der Gemeinderat Ampfing auch Zuschüsse an die drei örtlichen Feuerwehren bewilligt. So erhält die Ampfinger Wehr 1000 Euro, die Wehren in Salmanskirchen und Stefanskirchen werden mit jeweils 500 Euro unterstützt.

Am Ende der Gemeinderatssitzung wandte sich SPD-Gemeinderätin Helga Kaiser mit einer Frage an Bürgermeister Ottmar Wimmer und die Verwaltung. Ihr sei aufgefallen, dass der Weg zwischen Schulzentrum und Wertstoffhof nunmehr geteert sei.

Helga Kaiser erkundigte sich, wo diese Entscheidung getroffen worden sei. Ottmar Wimmer sagte in diesem Bereich sei im Zuge der Arbeiten zum Hochwasserschutz vom Wasserwirtschaftsamt gearbeitet worden. Die Detailplanung liege dort.

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