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Georg Zehethofer aus Oberneukirchen war Landwirt mit Leib und Seele

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Wieder läutete die Sterbeglocke und verkündete einen Sterbefall in der Pfarrei in Oberneukirchen. Für Georg Zehethofer endete der Lebensweg im Kreise seiner Familie daheim auf dem Brandstetterhof.

Oberneukirchen – Waren auch die letzten Jahre krankheitsbedingt nicht immer leicht für ihn, umsorgt von seiner Familie bewahrte er aber bis zuletzt das Interesse am Hofgeschehen als Bauer mit Leib und Seele. Sein Elternhaus blieb auch das Zuhause sein ganzes Leben lang. Auf dem Brandstetterhof erblickte er am 29. März 1931 das Licht der Welt und wuchs mit sieben Geschwistern auf. Nach der Schulzeit in Oberneukirchen holte er sich das Rüstzeug für die spätere Bewirtschaftung des elterlichen Hofes zu Hause und in der landwirtschaftlichen Fachschule. Im Jahr 1966 gründete er mit der Heirat mit Fanny Forster aus Alzgern eine Familie. Tochter Anneliese und die Söhne Georg und Herbert trauern jetzt um ihren fürsorglichen Vater und die sieben Enkel um ihren geliebten Opa. Gemeinsam wurden die Wirtschaftsgebäude erneuert und modernisiert und das Wohnhaus gebaut. Sohn Georg übernahm den stattlichen Hof und führt ihn im Sinne des Vaters weiter. Der Brandstetter Schorsch war ein geselliger Mann, besuchte gerne mit seiner Frau die Seniorennachmittage, beliebt waren auch für die beiden die sonntäglichen Café-Besuche und die gemeinsamen Kurzreisen brachten Abwechslung in sein Ruhestandsleben. Bei seinen Radtouren rund ums Heimatdorf erfreute er sich der blühenden Natur auf Feld und Wiese. Der Verstorbene war auch ein überzeugter Trachtler und somit auch Gründungsmitglied des Trachtenvereins Almröserl. Die Marianische Männerkongregation verliert mit seinem Tod einen Jubelsoldalen. Im Jahr 2016 feierte er mit seiner Frau und der Familie noch das Fest der Goldenen Hochzeit. Jetzt bleibt der Platz des fleissigen Kirchgängers im Kirchenstuhl leer, er hat sein Lebensziel erreicht. fim

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