Der Gemeinderat wird bunter

Verfolgen die Stimmabgabe eines jungen Wählers: Erwin Ebert, Alexander Müller, Ernst Gerhart, Gerhard Stadler, Elfriede Rachl, Iris Pott (von links). Friedrich

Schwindegg – Der Gemeinderat in Schwindegg ist bunter geworden.

Mit CSU, FWG/ UWG, Grüne, SPD, Einig Walkersaich/Wörth und der Bürgerliste Schwindegg sind jetzt sechs Gruppierungen im Gemeinderat vertreten. Ein Umstand den der neugewählte Bürgermeister Roland Kamhuber (CSU) erst einmal als schwierig einstuft. Doch er ist sicher, dass „wir es schaffen, alle zum Wohl von Schwindegg konstruktiv zusammenzuarbeiten“. Dabei macht er keinen Hehl daraus, dass er es bedauert, dass die CSU zwei Sitze eingebüßt hat.

Neue Konstellationerst einmal schwierig

Zur Bürgermeisterwahl fügt er noch an, dass er ein so denkbar knappes Ergebnis nicht erwartet hatte. Mit 52,5 Prozent hatte er sich gegen seinen Mitbewerber Karl-Michael Dürner (Bürgerliste Schwindegg) durchgesetzt, der auf 47,5 Prozent kam.

Riss durchSchwindegg kitten

Für Roland Kamhuber sind jetzt zwei Dinge wichtig: Zum einen den Riss, der durch den Wahlkampf durch die Gemeinde geht, wieder zu kitten. Zum anderen möchte er „eines der drängendsten Probleme Schwindeggs, das Wohnraumproblem“, zügig angehen.

Neu im Schwindegger Gemeinderat ist die Bürgerliste Schwindegg mit dem unterlegenen Bürgermeisterkandidaten Karl-Michael Dürner und seinem Vater Dr. Karl Dürner, der in den vergangenen 18 Jahren Schwindeggs Bürgermeister war, und Erwin Ebert. Die drei Sitze haben die CSU (2) und die FWG/UWG (1) abgeben müssen.

Der neue Bürgermeister Roland Kamhuber hat keine Berührungsängste mit der neuen Gruppierung: „Wir sind alle erwachsene Menschen, denen Schwindegg am Herzen liegt“.

Neu im Gemeinderat ist aber auch Judith Bogner bei den Grünen. Die Kreissprecherin der Grünen wird zusammen mit Hermann Hager im neuen Gemeinderat sitzen.

Klärendes Gesprächsoll helfen

Er möchte, bevor der neue Gemeinderat seine Arbeit aufnimmt, in einem persönlichen Gespräch mit seinem Mitbewerber Karl-Michael Dürner versuchen, den Boden für eine gute Zusammenarbeit zu bereiten.

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