Gemeinden zugunsten von Senioren gestalten

Mühldorf.  – Nach langer coronabedingter Pause haben sich die Seniorenbeauftragten der Kommunen und der Pfarreien im Landkreis Mühldorf wieder zu einem Informationsabend getroffen.

Alfons Wastlhuber von der Freiwilligenagentur Ehrensache und Seniorenseelsorger Michael Tress konnten neben den bisherigen auch eine große Zahl neuer Seniorenbeauftragter begrüßen, die dieses Amt nach der Kommunalwahl übernommen hatten. Einer der Seniorenbeauftragten hat für die Senioren seiner Gemeinde einen Fragebogen erarbeitet. „Ich bin schon gespannt, ob jemand darauf antwortet und was dabei herauskommt“, sagt er. Andere sind ebenfalls neugierig auf das, was auf sie zukommt und welche Initiativen sie starten können. Ermutigt wurden sie durch die Erzählungen derjenigen, die dieses Amt schon länger innehaben. Etwa die Initiative, Ruhebänke aufzustellen und so einen Ort für Begegnung zu schaffen. Eine Teilnehmerin erzählte anschaulich, wie sehr ihre Initiative „Auf einen Ratsch mit Frieda“, das ist ein lockerer Telefonkontakt, angenommen wird.

Einer der Teilnehmer wollte mehr wissen zum Thema Altersarmut. Hier stellte Sigrid Auer von der Fachstelle für Senioren und Soziales im Landratsamt ihre Arbeit und ihre Möglichkeiten vor und betonte, dass die Menschen ein Recht auf Grundsicherung haben, für das sie sich nicht schämen müssen.

„Sprachrohr“ zu sein und „Bindeglied zwischen Senioren und Gemeinde“ haben sich viele vorgenommen. Immer wieder die vielfältige Lebenswelt der älteren Menschen zu sehen und zur Sprache zu bringen, gemeinsam notwendige Veränderungen anzustoßen und so das Leben in der Gemeinde für die Senioren lebenswert zu erhalten, das ist eine Aufgabe, der sich alle Seniorenbeauftragten mit viel Elan widmen wollen.

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