Gemeinden im Landkreis Mühldorf profitieren: Freistaat fördert das schnelle Internet

Flächendeckendes Internetsoll mit der neuen Gigabitrichtlinie der Staatsregierung kommen. DPA

Neue Gigabitrichtlinie ist Thema bei der Bürgermeisterversammlung in Schwindegg. Mit der neuen Richtlinie können weitere Gebiete gefördert werden, um eine Netzgeschwindigkeit von mindestens 200MBit/Sekunde zu erreichen.

Schwindegg/Mühldorf – Die neue Gigabitrichtlinie der Bayerischen Staatsregierung stand im Mittelpunkt der Bürgermeisterversammlung in Schwindegg. Mühldorfs Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner stellte heraus, dass es im Landkreis Mühldorf noch immer Flächen gebe, die nur schlecht an das Internet angebunden sind,

Besondere Förderung mi langsamen Netz

Das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Mühldorf berät die Gemeinden in Sachen Breitbandausbau seit 2014. Dazu seien neben unzähligen Telefonaten allein mehr als 400 Vorort-Gespräche der Breitbandmanager bei allen 55 vom Amt betreuten Gemeinden der beiden Landkreise Altötting und Mühldorf geführt worden. So habe man die Gemeinden bei den einzelnen Verfahrensschritten im Förderprozess des Breitbandprogramms beraten und fachlich begleitet.

„Mit dem bisherigen bayerischen Breitbandförderprogramm wurde in erster Linie der Breitbandausbau in allen Gebieten gefördert, die besonders langsame Netzgeschwindigkeiten mit unter 30 MBit/Sekunde aufweisen und in denen die Telekommunikationsunternehmen nicht tätig wurden, weil dies für sie nicht wirtschaftlich ist“, erläuterte Ottmar Reschberger, Chef des Mühldorfer Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung.

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Nun können weitere Gebiete gefördert werden, sodass nach Inanspruchnahme des neuen Förderprogramms und Abschluss der Ausbaumaßnahmen letztlich alle privaten Hausanschlüsse in Bayern eine Netzgeschwindigkeit von mindestens 200 MBit/Sekunde und alle gewerblich genutzten Hausanschlüsse eine Netzgeschwindigkeit von mindestens einem Gigabit/Sekunde aufweisen können. Das Förderprogramm läuft bis Ende 2025.

„Am 2. März tritt die neue bayerische Gigabitrichtlinie in Kraft. Damit fördert der Freistaat Bayern die nächste Stufe hin zum flächendeckenden Ausbau des schnellen Internets. Nutznießer dieser Förderung ist in erster Linie der ländliche Raum“, stellte Vermessungsdirektor Ottmar Reschberger fest.

Gemeinden solle Fördermöglichkeiten nützen

Nun liegt es an den Gemeinden, die bereitstehenden Fördermöglichkeiten zu nutzen und schnell „auf den Zug der neuen Gigabitrichtlinie aufzuspringen“. Die Breitbandmanager des Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung werden dazu in den nächsten Monaten auf die Gemeinden zugehen und diese intensiv fachlich beraten und begleiten. Weitere Infos gibt’s im Internetunter www. www.schnelles-internet-in-bayern.de.

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