Gemeinde will kirchliche Gebäude an Bürgerhaus-Heizanlage anschließen

Rattenkirchen – Die Gemeinde Rattenkirchen beheizt das Bürgerhaus mit einer Hackschnitzelheizung.

Aus ökologischer und ökonomischer Sicht wäre es sinnvoll, den Neu- beziehungsweise Ersatzbau der Kindertageseinrichtung St. Anna sowie den ehemaligen Pfarrhof, der zur Zeit als Kindergarten genutzt wird und im Besitz der Pfarrkirchenstiftung Rattenkirchen ist, an die Heizanlage des Bürgerhauses anzuschließen. Grundsätzlich besteht seitens der Pfarrkirchenstiftung ein Interesse, die Heizanlage des Bürgerhauses zu nutzen, jedoch sind vorab noch die Vertragsbedingungen zu klären. Durch den Anschluss der kirchlichen Gebäude werden die beschlossenen Baukosten der Kindertageseinrichtung reduziert, da der Einbau einer Heizanlage entfällt.

Einstimmig erteilte der Gemeinderat Bürgermeister Rainer Greilmeier (CSU/FWG) den Auftrag, mit den Vertretern der Pfarrkirchenstiftung Rattenkirchen die Vertragsbedingungen zu klären. Um die kirchlichen Gebäude an die Heizanlage des Bürgerhauses anschließen zu können, ist diese nicht nur zu erweitern. Es müssen die dafür nötigen Rohre im öffentlichen Straßengrund verlegt werden.

Die Verlegung der Rohre sollte aus zeitlichen und praktischen Gründen mit dem Projekt „Ratten“ erfolgen. Die Erweiterung der Heizanlage hat bis zur Fertigstellung der Kindertagesstätte Zeit. Da die Arbeiten für das Projekt „Ratten“ im April beginnen, müsse die Auftragsvergabe für die Verlegung der Rohre schnellstmöglich vorbereitet und durchgeführt werden.

Aus diesem Grund ermächtigte der Gemeinderat Bürgermeister Rainer Greilmeier einstimmig, die Auftragsvergabe durchzuführen, und stellte ihm die notwendigen Haushaltsmittel von 22 000 Euro als außerplanmäßige Ausgabe zur Verfügung. krl

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