Gemeinde Rattenkirchen bei Bebauung nicht einbezogen

Bei einer Kontrolle durch die Bauabteilung des Landratsamtes gab es eine Beanstandung, die den Gemeinderat Rattenkirchen beschäftigte: Ein Rattenkirchener hat unzulässige bauliche Veränderungen durchgeführt.

Rattenkirchen –Dieser hatte einen Freisitz errichtet und die Hanglage des Grundstücks verändert, um eine ebene Gartenfläche zu schaffen. Dazu erhöhte er eine Mauer durch eine weitere sowie durch einen zusätzlichen Stabgitterzaun.

Ein Nachbar beschwerte sich über dadurch entstandene Schäden. Das Landratsamt forderte den Eigentümer auf, bei der Gemeinde eine Befreiung vom Bebauungsplan zu beantragen.

Gemeinderat Adi Deißenböck (CSU/FWG) gab zu bedenken, dass man nicht einfach bauen könne, ohne sich mit der Gemeinde abzustimmen. Durch Zustimmung könnten weitere Fälle entstehen, gegen die das Gremium keine Argumente mehr habe.

Dies sah auch Bürgermeister Rainer Greilmeier (CSU/FWG) so. Bei einer Ablehnung müsse allerdings ein Rückbau erfolgen. Als Kompromiss wäre denkbar, eine ein Meter hohe Betonmauer und einen ebenso hohen Zaun stehen zu lassen.

Laut Bayerischer Bauordnung darf eine Grundstücksbegrenzung nicht höher als zwei Meter sein. Diesen Weg beschloss das Gremium einstimmig und beauftragte den Bürgermeister, dem Eigentümer die Kompromissregelung nahezulegen. hra

Kommentare