Gemeinde Obertaufkirchen überarbeitet Entwässerungssatzung

Der Gemeinderat Obertaufkirchen sah Handlungsbedarf bei der Entwässerungssatzung. Die Satzung der Gemeinde stammt von 1983 und 1994 und wurde 2002 geändert. In der Sitzung wurde ein Entwurf der Entwässerungssatzung erstellt.

Obertaufkirchen–Dabei ging es um die Regelung technischer Begriffsbestimmungen, die Einfügung einer Nachweispflicht bei Versickerung sowie eine Regelung zur Ausführung der Grundstücksentwässerungsanlage mit einer eigenen Abwasserbehandlung. Aufgenommen wurde auch die Pflicht, einen Kontrollschacht am Ende der Grundstücksentwässerungsanlage zu errichten.

Wirtschaftlichkeitsoll überprüft werden

Außerdem sollte der Wirtschaftlichkeitsaspekt überprüft werden, wenn der Einbau einer Hebeanlage verlangt wird. Das Gremium befand, es solle möglich sein, Nachweise der fachlichen Eignung bei Arbeiten an der Grundstücksentwässerungsanlage und weitere Unterlagen bei deren Planung anzufordern. Daneben sollten die Vorgaben zur Überwachung der privaten Grundstücksanschlüsse und Entwässerungsanlagen geändert werden. In die Erläuterung des Einleitens in die Kanäle wurden die Mischwasserkanäle aufgenommen. Zu beachten war ein Verbot zum Einleiten von Kondensat aus bestimmten Heizkesseln sowie die Neufassung des Betretungsrechts.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Entwurf der Entwässerungssatzung. sn

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