Gemeinde lehnt Nasskiesabbau ab

Der Trockenabbau von Kies soll bis auf Grundwassertiefe erweitert werden. Ein Vorhaben, das die Gemeinde ablehnt, wie sie es in einer Stellungnahme kundtut.
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Der Trockenabbau von Kies soll bis auf Grundwassertiefe erweitert werden. Ein Vorhaben, das die Gemeinde ablehnt, wie sie es in einer Stellungnahme kundtut.

Polling – Es ging zwar nur um eine Stellungnahme, die weder eine Genehmigung noch eine Ablehnung nach sich zieht.

Doch die Reaktionen waren deutlich, als Bürgermeister Lorenz Kronberger (UWG) auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates den beabsichtigten Nasskiesabbau zwischen Tüßling und Weiding ausführte.

Dabei soll der bisher erfolgte Trockenabbau bis auf Grundwassertiefe erweitert werden. Ein Vorhaben, das Oswald Brandstetter (CSU) mit den Worten „muss das denn sein, dass man Kies bis auf Grundwassertiefe abbaut“ kommentierte. Wolfgang Schweiger (Grüne) befürchtete einen Einfluss auf die Brunnen in Weiding. Nach Einschätzung des Bürgermeisters wäre die Gemeinde aufgrund der Fließrichtung des Grundwassers davon nicht beeinträchtigt. Reinhard Oberstarr (CSU) forderte eine Formulierung der Stellungnahme in Form einer klaren Ablehnung: „Wir haben hier doch als Gemeinde kein Interesse daran und lehnen den Nasskiesabbau ab.“

Und auch der stellvertretende Bürgermeister Andreas Maierhofer (CSU) positionierte sich eindeutig: „Der Nasskiesabbau geht bis ins Grundwasser und das Wasser ist unser höchstes Gut. Das muss und darf nicht sein.“ Die Abstimmung erbrachte mit 16:1 eine klare Absage an das Vorhaben, hat aber dennoch nur die Funktion einer Stellungnahme und keinen Genehmigungscharakter. wag

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