Gemeinde Engelsberg sucht Fördermittel: Sportanlage Inhausen soll wachsen

Die erste Ideenskizze für die Sportanlage Inhausen wurde bei der Gemeinderatssitzung vorgelegt.
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Die erste Ideenskizze für die Sportanlage Inhausen wurde bei der Gemeinderatssitzung vorgelegt.

Kämmerer Johannes Halser stellte die Bewerbung für das Förderprogramm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ auf Bundes- und Landesebene für die Sanierung der Sportanlage Inhausen vor. Damit soll das Spielfeld um Funktionsgebäude und Parkplätze erweitert werden.

Engelsberg – Die Oktobersitzung des Gemeinderates fand ohne den erkrankten Bürgermeister Martin Lackner statt und wurde vom Zweiten Bürgermeister Hans Bauer geleitet. Dabei stellte Kämmerer Johannes Halser die Bewerbung für das Förderprogramm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ auf Bundes- und Landesebene für die Sanierung der Sportanlage Inhausen vor. Hier soll das Spielfeld um Funktionsgebäude und Parkplätze erweitert werden.

Zwei Förderprogramm sollen helfen

Halser sagte, dass es zwei Förderprogramme gebe, eines vom Freistaat Bayern und eines vom Bund. Beim Landesprogramm würde die Regierung von Oberbayern 90 Prozent der Kosten fördern, beim Bundesförderprogramm sei das Bundesinnenministerium zuständig, hier liegt der Fördersatz bei 45 Prozent. Man habe eine Ideen und die Gesamtkosten auf rund 2,4 Millionen Euro geschätzt. Man könne sich für beide Förderprogramme bewerben, sagte Halser, sollte man den Zuschlag erhalten, aber nur eine Förderung in Anspruch nehmen. Die Chancen auf Förderung könne man nicht einschätzen, Halser vermutete jedoch, dass pro Regierungsbezirk maximal fünf bis sieben Projekte gefördert werden.

Alle Engelsberger Vereine sollen Anlage nutzen können

Andreas Bichler (Freie Wähler Engelsberg) fragte nach, ob alle Engelsberger Vereine dann die Anlage nutzen könnten, die Andreasbläser hätten hier sicher Interesse. Ja, alle Vereine sollten davon profitieren. Karl Scheitzeneder (FWE) war überrascht von den hohen Fördersätzen und fand, dass man es auf jeden Fall probieren sollte, sich für die Förderprogramme zu bewerben. Bisher sei er sehr skeptisch gewesen, wegen der hohen Kosten. Martin Reichtalhammer (UBL) wollte wissen, was wäre, wenn die 2,4 Millionen Euro nicht ausreichen würden, ob dann die Förderung auch die Mehrkosten beinhalte. Seines Wissen gebe es da keine Deckelung, so Halser.

Ausschreibung soll erst mit dem „Ja“ bei Fördermitteln erfolgen

Gemeinderat und Sportvereinsvorsitzender Günther Abel (UBL) wies daraufhin, dass man konkrete Zahlen erst bei der Ausschreibung erhalten werde. Sepp Göbl (FWE) war der Meinung, dass man erst den Zuschlag eines der Förderprogramme abwarten und auf keinen Fall in Vorleistung gehen sollte. Gerhard Garnreiter (UBL) fragte nach dem Zeitplan. Halser sagte, dass er denke, dass die Förderzuschläge ziemlich zügig erfolgen werden, aber eine entsprechende Aussage darüber liege ihm nicht vor.

Zweiter Bürgermeister versprach „absolute Transparenz“

Abschließend sagte Hans Bauer (UBL), dass man hier seitens der Gemeinde absolut transparent vorgehen werde. Jeder könne sich in der Verwaltung informieren und Pläne ansehen, soweit sie vorliegen. Einstimmig wurde dann beschlossen, dass sich die Gemeinde Engelsberg bei beiden Förderprogrammen bewerben werde, um die Chancen zu wahren. gg

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