Gefordert: Feuerwehr Mettenheim ist zu 50 Einsätzen ausgerückt

Bei der Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“ bewährten sich 19 Kameraden der Feuerwehr Mettenheim - hier Christian Guggenberger (links vorn) und Johannes Wagner mit ihren Rettungsknoten. Kretschko

Seit der Kampfabstimmung bei der Neuwahl des Vorstandes vor einem Jahr widmete sich die Freiwillige Feuerwehr Mettenheim bewusst ihrer inneren Konsolidierung. Währenddessen rückte sie 50-mal aus, bereitet sich auf Bahneinsätze vor und baut ihr Löschgruppenfahrzeug 43/1 um.

Mettenheim – Hans Wimmer, seit einem Jahr Vorstandsvorsitzender der Feuerwehr, freute sich jüngst über die gut besuchte Jahreshauptversammlung in Geblers Restaurant. Allen Teilnehmern galt sein Dank ebenso wie seinen unermüdlich tätigen Vorstandskollegen und der Mannschaft der 48 Aktiven, die sich bei jedem Alarm einsatzbereit zeigte.

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Das war ganz im Sinne von Kommandant Christian Liebelt, dem zufolge die Floriansjünger im vergangenen Jahr 50 Einsätze (20 mehr als 2018) mit rund neun Teilnehmern bestritten, die in rund 1069 Mannstunden Brände bekämpften, Straßen absperrten, technische Hilfe leisteten oder das Verhalten im Katastrophenfall probten. Darüber hinaus trainierten die Kameraden ihre Fähigkeiten bei Jugend-, Funk-, Monats-, Atemschutzübungen, erwarben neues Wissen bei der Modularen Truppmann-, Gruppenführer-, Sanitäts-, Leiter-einer-Feuerwehr-Ausbildung und bestanden mit drei Gruppen erfolgreich die sechsstufige Leistungsprüfung.

Schon 240 Stunden in den Umbau investiert

Liebelt lobte die am Umbau des Löschgruppenfahrzeugs 43/1 beteiligte Truppe um den seit 2019 agierenden zweiten Kommandanten Ralf Schmidt, die in das wichtige Vorhaben bereits 240 Mannstunden investierte. Als weiteren Schwerpunkt der Feuerwehr-Arbeit nannte er den künftigen Einsatz des Bahnanhängers der Kreisbrandinspektion, was die Wehr vor völlig neue Aufgaben wie die Waggonanhebung oder den Patiententransport stellt, worauf sich die Mitglieder langfristig vorbereiten müssen. Alles in allem sah er optimistisch in die Zukunft, in der er auf die ungebrochene Kameradschaft innerhalb des Vereins bei gleichzeitiger Einhaltung notwendiger hierarchischer Strukturen zählt.

Drei Pokale beim Kreiszeltlager

Der im Vorjahr neu gewählte Jugendwart Maximilian Schaumeier zog – unterstützt von seinem Stellvertreter Christian Guggenberger – eine überaus positive Bilanz. Danach betreuten sie 17 Jugendliche, zehn mehr als 2018, die 437 Stunden bei Übungen verbrachten, während des Kreiszeltlagers drei Pokale abräumten, die fünf Löschwassersuchwanderungen unternahmen, stark beim Wissenstest, Hallenfest der Feuerwehr, Ferienprogramm, Christbaumeinsammeln und ähnlichem vertreten waren.

Mit dem Hinweis auf die gemeindliche Jugendförderung knüpfte Kassier Thomas Breintner an seinen Vorredner an und schloss in seiner Amtszeit erstmals die Kasse mit Gewinn, was mit dem großzügigen Vereinszuschuss für den Mannschaftstransportwagen und anderen notwendigen Anschaffungen zusammenhängt.

Schließlich ließ Schriftführer Wolfgang Mooshuber wichtige Ereignisse des Vereinsjahres vorüberziehen, indem er Bilder unter anderem von der Ehrung der Katastrophenhelfer in Berchtesgaden, dem Erste-Hilfe-Kurs mit Defi-Einweisung, vom Maibaumaufstellen, von der besuchten Floriani-Messe in Salmanskirchen, den Ortsmeisterschaften der Stockschützen und vom Stand auf dem Adventsmarkt zeigte.

Für ihr ehrenamtliches Wirken bedankte sich Bürgermeister Stefan Schalk bei der Mettenheimer Wehr, deren ausgezeichnete Nachwuchsarbeit er gleichfalls würdigte. Dem schloss sich Kreisbrandinspektor Werner Hummel an, der sie auf einem guten Weg sah und ihren Mitgliedern empfahl: „Zieht an einem Strang!“. Zufrieden über die zuverlässige Arbeit der Feuerwehr äußerte sich auch Diakon Manfred Scharnagl.

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