Für eine effektive Brandbekämpfung: Neues HLF 10 für die Feuerwehr Polling

Die Freude über das neue Fahrzeug stand (von links) stellvertretendem Vorsitzenden Manfred Thaler, stellvertretendem Kommandanten Christian Mauerberger, Kommandant Manuel Liegl, 2. Fähnrich Georg Brandstetter, Diakon Alfred Stadler, Fähnrich Oswald Brandstetter, Bürgermeister Lorenz Kronberger und dem Vorsitzenden der Feuerwehr Robert Wimmer ins Gesicht geschrieben.
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Die Freude über das neue Fahrzeug stand (von links) stellvertretendem Vorsitzenden Manfred Thaler, stellvertretendem Kommandanten Christian Mauerberger, Kommandant Manuel Liegl, 2. Fähnrich Georg Brandstetter, Diakon Alfred Stadler, Fähnrich Oswald Brandstetter, Bürgermeister Lorenz Kronberger und dem Vorsitzenden der Feuerwehr Robert Wimmer ins Gesicht geschrieben.

Festliche Anlässe werden durch Corona beschränkt und so konnten auch die Pollinger Feuerwehrkameraden ihr neues Fahrzeug und seine kirchliche Weihe nur in einem kleinen Rahmen feiern. Der Freude über das neue Einsatzfahrzeug tat dies jedoch keinen Abbruch und diese Freude stand den Aktiven um Kommandant Manuel Liegl förmlich ins Gesicht geschrieben.

von Robert Wagner

Polling –Den kirchlichen Segen für das Fahrzeug spendete Diakon Alfred Stadler, für die Gemeinde Polling übergab Bürgermeister Lorenz Kronberger das bereits seit 3. September im Einsatz stehende und von den Pollinger Damen für die Segnung festlich geschmückte Fahrzeug nun auch offiziell an die Pollinger Feuerwehr, verbunden mit den Worten: „Ich wünsche euch viel Freude mit dem neuen HLF 10, viel Glück und Gottes Segen bei eueren Einsätzen. Ich wünsche euch, dass ihr der Gesellschaft, den Bürgern mit dem Fahrzeug Hilfe leisten könnt und von den Einsätzen wieder gesund und unfallfrei heimkommt.“

Ohne Feuerwehrmänner hilft die beste Technik nichts

Für die Kreisbrandinspektion betonte Kreisbrandinspektor Bernd Michel die Leistung der Feuerwehrkameraden. Im Mittelpunkt stehe am heutigen Tag zwar das neue Einsatzfahrzeug, aber: „Ohne engagierte Feuerwehrkameraden, die zu jeder Zeit bereit sind, ihre Freizeit und ihre Gesundheit für den Dienst am Nächsten einzusetzen, würden auch die modernsten Geräte und Fahrzeuge nichts nützen“, sagte der Inspektor, verbunden mit einem herzlichen „Vergelts Gott“ an die Aktiven.

Viel Technik für effektive Brandbekämpfung

Kommandant Manuel Liegl stellte den Teilnehmern an der Weihe im Anschluss das neue Fahrzeug mit seinen technischen und ausrüstungsspezifischen Details vor. Der von der Firma Empl auf- und ausgebaute 300 PS starke Mercedes Benz Atego sei ein Sechzehntonner mit Allradantrieb und führe 1600 Liter Löschwasser mit. Besonderheiten seien zum Beispiel eine Rettungsplattform zur Evakuierung von Zügen, eine mobile Sichtschutzwand für Verkehrsunfälle, ein pneumatischer Lichtmast zur Ausleuchtung der Einsatzstellen und eine Heckpumpe mit einer Löschwasserförderung von 3000 Litern in der Minute, die eine äußerst effektive Brandbekämpfung ermögliche.

Im Anschluss hatten die Teilnehmer am Festakt die Möglichkeit, sich ein persönliches Bild von den technischen Feinheiten des Fahrzeuges zu machen und diese bei einem gemütlichen Beisammensein zu diskutieren.

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