Frischer Wind in der ÜWG

Gute Chancen im Wahlkampffür die ÜWG rechnet sich der 57-jährige selbstständige Schreinermeister Michael Mooshuber aus. Kretschko

Mettenheim – Ein frischer Wind wehte durch die Sitzreihen der Überparteilichen Wählergruppe Mettenheim im Kreuzer-Stüberl, die zu ihrem traditionellen Herbsttreffen zahlreicher als sonst erschienen war.

Es standen brisante innenpolitische Themen auf der Tagesordnung. Diesmal jedoch ging es auch um die bevorstehende Aufstellung zur Kommunalwahl 2020.

Begeistert über den Zustrom neuer Mitglieder und die allgemeine Aufbruchstimmung zeigte sich der ÜWG-Vorsitzende und Dritte Bürgermeister Michael Mooshuber, dessen Bürgermeister-Kandidatur bei der Kommunalwahl 2020 alle Teilnehmer des Herbsttreffens – ob nun als ehemalige wie jetzige ÜWG-Gemeinderäte, Mitglieder, Aktivsenioren oder erst kurz hinzugestoßene Interessenten – vorbehaltlos unterstützten. Als Versammlungsleiter legte er dann die wichtigsten Ergebnisse aus der maßgeblich von der ÜWG mitbestimmten Gemeindepolitik seit dem letzten Frühjahrstreffen auf den Tisch. Dazu zählte er das fast abgeschlossene Mettenheimer Baugebiet 16 „Künstlerviertel“, das gerade in der Erschließung befindliche Gumattenkirchner Baugebiet 17 „Isner Feld“ und den mit Abbrucharbeiten begonnenen Kinderkrippen-Erweiterungsbau. Eingehend erläuterte er außerdem die Absicht des Gemeinderates, einen „unverbauten Ortskern“ in Gumattenkirchen zu erhalten, wie sie hinter der Entscheidung im Zusammenhang mit der nicht unumstrittenen Zentrumsbebauung (Girmer Hof) steckt.

Auf Mooshubers Vorlage hin entspann sich ein interessanter Dialog mit den Zuhörern, die vor allem Themen der Bürgerversammlung aufgriffen, wie den Radweg von Gumaring nach Mettenheim. So wollte die Mehrheit diesen nicht erst in ferner Zukunft realisiert wissen. Dort hakte Rudolf Kapser senior ein, der von Berufs wegen früher viele der hiesigen Radwege gegen den heftigen Widerstand der Grundeigentümer baute. Seiner Erfahrung nach kommt es darauf an, „mit den Leuten zu reden“, wenn nötig sogar bis zu 17-mal wie er damals.

Weiter ging es in der Diskussion um die Errichtung der wichtigen Stenginger Brücke und die Bebauungsdichte auf dem „Isner Feld“. Auch die Perspektive des Inntaler Geländes spielte eine Rolle, wobei der Vorschlag laut wurde, die Grundstücke später auf Erbpacht zu verkaufen, um der Gemeinde regelmäßige Einnahmen zu sichern. Zu guter Letzt war noch von der Erneuerung Stockbahnen des TuS die Rede, die ein echtes Gemeinschaftswerk darstellt, weil etwa 15 Leute, darunter einige ÜWGler, super zusammenhalfen.

Nominierungam 3. November

Im letzten Teil der Versammlung ging es um die Vorbereitung der Kommunalwahl 2020, die für die ÜWG-Ortsgruppe eine besondere Chance birgt, weil beide CSU-Bürgermeister nicht mehr antreten. Mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Michael Mooshuber an der Spitze und der sich hinter ihm formierenden „Mannschaft“ verfüge die ÜWG über hervorragende Voraussetzungen für einen Wahlsieg, so der Tenor. Die Weichen dafür wurden auf dem lockeren Kandidaten- und Herbsttreffen gestellt und werden auf der Nominierungsversammlung am Sonntag, 3. November, 19 Uhr beim Kreuzer-Wirt fest geschrieben.

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