Freie Wähler Töging haben bei Konsolidierung des Haushalts geholfen

Die FW-Kreisvorsitzende Barbara Strehle (links) leitete die Wahlen, in denen Alexander Wittmann als Vorsitzender, Volker Mäusbacher als Schatzmeister und Schriftführer Stefan Rosenberger(rechts) wiedergewählt wurden. Stadträtin Brigitte Gruber (Mitte) soll in zwei Wochen als Bürgermeisterkandidatin nominiert werden. Becker

Die Freien Wähler nutzten ihre Jahresversammlung, um sich in der Pizzeria Isola Bella auf den Wahlkampf einzustimmen.

Töging – Mit dabei war auch das Neumitglied Brigitte Gruber, die nach ihrem Austritt aus der SPD-Fraktion im Jahr 2014 und dem Austritt aus der Partei ein Jahr später als fraktionslose Stadträtin das Kulturreferat der Stadt mit Leben erfüllt. Einstimmig wurde sie, genau wie der Vorsitzende Alexander Wittmann, der Schatzmeister Volker Mäusbacher und der Schriftführer Stefan Rosenberger zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und tritt damit an die Stelle des Stadtratskollegen Josef Neuberger. „Das ist eine gute Möglichkeit für Gitti, alle unsere Mitglieder kennenzulernen“, erklärte Josef Neuberger. Er gab den Mitgliedern einen ausführlichen Bericht über die Arbeit der Fraktion im Stadtrat: Vor allem die Investitionen, wie die gerade fertiggestellte Sporthalle der Comenius-Schule und die sanierte Wolfgang-Leeb-Straße oder die geplante Neuanschaffung eines Hub-Rettungswagens für die Feuerwehr wurden besprochen. Auch vom Bestreben, städtebauliche „Schandflecken“ nach und nach zu beseitigen, berichtete er. Neuberger hob die Rolle der Freien Wähler bei der Konsolidierung des städtischen Haushalts hervor, die man im Haushaltsausschuss wahrnehme. Die Kreisrätin und stellvertretende Kreisvorsitzende Barbara Strehle berichtete vom aktuellen Stand bei der Klinikfusion der Landkreise Altötting und Mühldorf.

Der alte und neue Vorsitzende Alexander Wittmann zeigte sich erfreut darüber, dass die Freien Wähler mit Brigitte Gruber einerseits ein tatkräftiges Mitglied gewonnen haben und man mit dem eindeutigen Wahlergebnis andererseits auch nun Gewissheit habe, dass die anderen Mitglieder hinter dem Kurs des Vorstandes stehen. Schließlich hatte der Vorstand vor einigen Wochen auf einer Sitzung beschlossen, mit der erfahrenen Stadträtin sogar als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf um das Rathaus im März 2020 ziehen zu wollen. Nun hat die designierte Kandidatin noch bis zum Freitag, 6. Dezember, Zeit, um ihr Wahlprogramm mit den Freien Wählern auszuarbeiten. Dann nämlich soll ab 19 Uhr im Gasthof Müllerbräu die offizielle Nominierungsveranstaltung der Freien Wähler für die 20 Stadtratssitze stattfinden. pbj

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