Fördermittel für Online-Dienste

Buchbach – Der Freistaat Bayern gewährt derzeit Fördermittel, wenn Behörden Online-Dienste anbieten, sagte Bürgermeister Thomas Einwang (CSU/Parteifreie/Wahlvorschlag Ranoldsberg) in der Gemeinderatssitzung.

Er schug vor, diese Mittel für Online-Dienste der Gemeindeverwaltung zu beantragen. Die Förderung liege bei 90 Prozent, höchstens aber 20 000 Euro; und das aber nur, wenn mindestens 20 Online-Dienste angeboten werden. Die Mitglieder des Marktgemeinderates befürworteten das Vorhaben einstimmig. Auf Nachfrage von Josef Hargasser, ob jeder wisse, um was es bei den Online-Diensten geht, wurde es deutlich ruhiger.

Bürgermeister Einwang erläuterte, dass es derzeit zwei Online-Anwendungen gebe: die Wasserzählerablesung und das Beantragen eines Wahlscheines. Man könne bereits Formulare herunterladen. Allerdings muss es das Ziel sein, Anträge auch online auszufüllen und mit einer gültigen digitalen Unterschrift versehen zu können. Ein weiterer Teil des Online-Angebotes müsse der bargeldlose Zahlungsverkehr sein, so Bürgermeister Einwang. Er ergänzte, dass auch die Fortbildung zu einem „Digitallotsen“ gefordert wird. Hier habe Geschäftsleiter Reinhard Deinböck bereits den ersten Teil absolviert. So war es für die Marktgemeinderäte eine klare Sache, dass Deinböck auf dieser Schiene weitermachen soll. hsc

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