Filialkirche nach vier Jahren wieder eröffnet

Ein Festgottesdienst zum Patroziniumstag fand am Altar vor der Kirche Maria Magdalena in Bennoberg statt (von links): Gemeindereferentin Marianne Meisinger, Pfarrer Elmar Heß, Pfarrer Hans Speckbacher und Pastoralassistent Nathanael Hell. Gillitz

Engelsberg –. Einen Festgottesdienst im Freien zur Wiedereröffnung der Bennoberger Kirche Maria Magdalena feierten Besucher auf dem Vorplatz des Gotteshauses.

Die Renovierung begann 2016. Sie sei unumgänglich gewesen, so Pfarrer Hans Speckbacher, „weil’s nass reinging am Dach“. Die Risse drohten, das Gotteshaus zu zerreißen. 90 Prozent der Kosten habe das Ordinariat durch die Kirchensteuer finanziert, 100 000 Euro habe die Pfarrei aufgebracht.

Bis auf den Kirchturm sind die Ausbesserungsarbeiten abgeschlossen. Das kleine Gotteshaus ist prägend in Bennoberg mit seinem Turm aus Holzschindeln. Die jetzige Kirche war immer schon Filiale der Pfarrei Engelsberg. Sie wurde um 1480/90 im gotischen Stil erbaut, im 17. Jahrhundert verlängert und barockisiert. 1863 bis 1865 erfolgte eine neugotische Erneuerung.

Der Namenstag von Maria Magdalena war am Vortag der Feier. Zusammen mit Pfarrer Elmar Heß, Gemeindereferentin Marianne Meisinger und Pastoralassistent Nathanael Hell wurde das Segensgebet für die Kirche gesprochen. Im nächsten Jahr soll es ein größeres Fest geben, so der Ortsgeistliche.

Der Dank von Pfarrer Speckbacher ging an die Handwerker und Firmen, an den Architekten, die Behörden und das Ordinariat sowie an seinen Vorgänger Pfarrer Günter Eckl, der die Renovierung eingeleitet hatte. Außerdem dankte er den Kirchenpflegern Franz Auer und Franz Huber sowie Hans Hell und Manfred Auer von der Kirchenverwaltung, dem Pfarrbüro, den Familien Niedermaier, Donislreiter und Flammensböck, Georg Bichler und allen ehrenamtlich Engagierten, dabei auch den Klopfersingern.

Anschließend besichtigten die Gläubigen die Kirche. gg

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