Feuerwehr Heldenstein zeigt eine hervorragende Jugendarbeit

Heldenstein –. Viel zu tun hatte die Feuerwehr Heldenstein im vergangenen Jahr.

Bei der Jahreshauptversammlung noch vor dem Pandemieausbruch war zu hören, dass die Aktiven bei 43 Einsätzen gefordert waren.

Kommandant Werner Müller berichtete über die 43 Einsätze der Feuerwehr mit ihren über 93 Aktiven, die bei zwei Bränden bei Strohpressen, 31 technischen Hilfeleistungen bei Lkw-Unfällen, bei Auffahr- und Motorradunfällen und weiteren Verkehrsunfällen halfen. Auch umgestürzte Bäume mussten entfernt werden.

Dazu kamen Einsätze bei drei Lkw-Unfällen mit großen Schäden, bei denen Schadstoffaustritte beseitigt und Umweltschäden eingedämmt wurden. Die Feuerwehr führte neben anderen Hilfeleistungen Schneeräum-Aktionen in Berchtesgaden sowie Absicherungen von Wegen und bei örtlichen Festen durch.

3042 Stunden wurden für 69 Übungen und zehn Monatsübungen sowie für Jugendübungen wie „Unfall auf der Autobahn“, die Arbeit an der Hochwasserpumpe und bei Feueralarm in der Schule geleistet. Wichtig war auch das Absolvieren des MTA-Basismoduls (Modulare Truppausbildung) mit Prüfung.

Jugendleiterin Antonia Reinhard stellte die Aktivitäten der aus 17 Mitgliedern bestehenden Jugendgruppe vor: Diese hatten an 75 Übungen mit 2090 Gesamtstunden teilgenommen und erreichten die Deutsche Jugendflamme Stufe drei, siegten beim Kreisentscheid, nahmen am Bezirksentscheid teil und holten beim Landesentscheid den vierten Platz. Beim Wissenstest Waldkraiburg schlossen sie erfolgreich ab. Damit wurde der Meistbeteiligungspokal zum dritten Mal erreicht.

Kreisbrandmeister Werner Müller dankte der Jugendleiterin für ihre hervorragende Jugendarbeit. Auch der Vorsitzende Matthias Müller betonte, er sei stolz darauf, mit so engagierten Leuten zusammenarbeiten zu können.

Vorbereitungen fürGründungsfest laufen

Zudem kündigte er den Beginn der Vorbereitungen zum 140-jährigen Gründungsfest im Jahr 2022 an. „Wir haben viel vor, wir machen was draus, halten wir zusammen, dann macht es auch Spaß!“

Bürgermeister Helmut Kirmeier bezog sich auf die geleisteten Aktivitäten sowie auf die Arbeit der Jugendleiterin und freute sich über Wechsel von Jugendlichen zu den Aktiven. In seinem Rückblick auf zwölf Jahre gemeinsame Arbeit stellte er fest, dass es immer gut gegangen sei, trotz gelegentlicher Bedenken. Die Heldensteiner Feuerwehr sei während seiner Dienstzeit gewachsen, das Feuerwehrhaus musste erweitert werden, Dienstfahrzeuge waren erforderlich. Allem zu entsprechen war nicht immer einfach, wurde aber gemeinsam geschafft.

Kreisbrandinspektor Werner Hummel freute sich auf die weitere Zusammenarbeit. Durch den Zusammenhalt der Feuerwehren hätten alle Probleme beseitigt werden können. Die Herausforderungen würden wachsen, man denke hier an die Unfälle auf der Autobahn, die große Einsätze erfordern. Mit Blick auf die großartige Jugendarbeit ist er sicher, dass alles weiterhin gut funktioniere und die Aktiven von allen Einsätzen wohlbehalten heimkehren würden.

Diesen Wünschen schloss sich Kreisjugendwart Michael Matschi an. Der Teamgedanke und die hervorragende Ausbildung seien förderlich für die Standfestigkeit der Feuerwehr.

Pfarrer Florian Regner zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Feuerwehr für das Gemeinwohl und betonte, dass ein gutes Miteinander das dörfliche Leben präge. six

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