Fetzig und akrobatisch

Mühldorf - Die 21. Mühldorfer Gardeshow war einmal mehr ein großer Erfolg: Mit guten Besucherzahlen, über 200 Tänzerinnen und Tänzern und 17 Showvorführungen herrschte beste Stimmung auf und vor der Bühne.

Faschings-Special:

Längst ist die Gardeshow im Stadtsaal zu einem begehrten Ereignis für viele Garden und Showtanzgruppen aus dem weiten Umkreis geworden. Trotz eines sechsstündigen Mammutprogramms konnten auch heuer nicht alle Bewerber berücksichtigt werden. Vize-Präsident Emanuel Baumann und Ehrensenator Peter Mück präsentierten den Zuschauern den ganzen Abend über ein spritziges Programm. Zu sehen gab es fetzige Tänze, atemberaubende Akrobatik und jede Menge waghalsiger Hebefiguren.

Die gastgebende Inntalia selbst war nicht nur mit der "Dance Nation" am Start, sondern auch mit ihren "Crazys" und der Marschgarde samt Prinzenpaar. Aus dem Landkreis Mühldorf zeigten die Garden der Narrengilde Kraiburg und der Bubaria Buchbach hinreißende Shows.

Einen emotionalen Auftritt hatten die "Fire Girls" aus Polling: Die hübschen Tänzerinnen zeigten nach zehn Jahren am Sonntag ihre letzte große Show, sie werden sich nach diesem Fasching auflösen (wir berichteten).

Aus dem Landkreis Altötting gingen die "Calimeros Emmerting" mit ihrem Airline-Motto an den Start, außerdem waren "Highlife" aus Unterneukirchen und die "Black Diamonds" aus Pleiskirchen mit einer gefeierten Show des "perfekten Dinners" zu Gast.

Gewohnt hochkarätig ist die Performance der "New Dimension" aus Velden. Aus dem Raum Erding ernteten diesmal "Dance United Wartenberg", die Burschengarde Schwindkirchen und die "Magic Dancers" Grüntegernbach mit ihrem Puppen-Motto viel Beifall.

Die bekannteste Formation aus Grüntegernbach, die "Members of Dance", zeigten ihr Können am "Lauf des Lebens". Am weitesten angereist war heuer der Faschingsclub München-Neuhausen.

Mit dem Ende der Show war noch lange nicht Schluss: Nach 23 Uhr ging es für die Protagonisten noch weiter ins Sportheim der SpVgg Mühldorf: auf die After-Show-Party.

stl/Mühldorfer Anzeiger

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