CSU festigt ihre Mehrheit

So wählte Töging: SPD verliert, Freie Wähler legen zu.

Töging. – Die CSU in Töging kann den Wahltag ohne Abstriche feiern: Bürgermeister wiedergewählt, Stimmenzahl gesteigert, absolute Mehrheit im Stadtrat erhalten.

Mit 54,4 Prozent der Stimmen und elf Stadträten seiner Partei kann Dr. Tobias Windhorst auf eine mehr als solide Basis für die nächsten Jahre bauen. Die einstige SPD-Dominanz in der ehemaligen Industriestadt ist endgültig Geschichte. Schulpolitik, Sporthalle und die Verbesserung der Wohnsituation scheint die Wähler klar überzeugt zu haben.

DeutlicherStimmenzuwachs

Der deutliche Stimmenzuwachs von zwei Punkten schlägt sich allerdings nicht in der Sitzverteilung nieder, da bleibt es bei elf Sitzen und der absoluten Mehrheit.

Die Schwäche der SPD in ganz Bayern und auch bei den Kommunalwahlen in der Region zeigte sich auch im Ergebnis der Partei beim Urnengang am Sonntag. Mehr als zehn Prozentpunkte ging es auf 26,9 Prozent nach unten, rechnerisch gaben die Sozialdemokraten zwei Sitze an die Freien Wähler ab, die jetzt mit vier Stadträten fast gleich stark sind.

Zellner konnte dasRuder nicht rumreißen

Mit Günter Zellner hatte die SPD zwar einen bekannten und altgedienten Wahlkämpfer am Start, gegen Windhorst blieb er aber so chancenlos wie seine Partei gegenüber der CSU.

Die Freien Wähler sind stark wie nie und liegen mit vier Sitzen nur noch einen hinter den Sozialdemokraten. Sie kamen auf 1,8 Prozent der Stimmen, ihre Bürgermeisterkandidatin Brigitte Gruber holte mit 11,1 Prozent zumindest einen Achtungserfolg.

Eins zeigt der Wahltag aber auch: Mit nur 53 Prozent war die Wahlbeteiligung in Töging mehr als nur dünn.

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