Aus der Ferne grüßt der Gletscher

Während in unserer Region die Natur allmählich erwacht und nach den Regengüssen der vergangenen Tage auch die von Trockenheit sehr in Mitleidenschaft gezogene Flora aufatmen kann, grüßen aus der Ferne noch die letzten schneebedeckten Gipfel, wie auf unserem Bild der Großvenediger, den Leserreporter Rudolph Mayer an einem klaren Morgen auf dem Weg nach Oberneukirchen abgelichtet hat.

Dass der Berg sich noch komplett weiß zeigt, liegt an seiner Höhe, denn mit 3657 Meter ist er der höchste Berg der Venedigergruppe in den Hohen Tauern sowie Salzburgs. Er liegt direkt am Alpenhauptkamm an der Grenze von Osttirol zu Salzburg. Sein Erscheinungsbild ist durch seine allseitige starke Vergletscherung geprägt. Der Gipfel selbst ist im Zuge des Gletscherschwunds der vergangenen Jahrzehnte ausgeapert und büßte deutlich an Höhe ein. So wurde er in den 1980er-Jahren noch mit 3674 Meter vermessen.

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