Etwas gemeinsam auf die Füße stellen

Die Geehrten der KSK:Lorenz Heistinger, Wolfgang Heigenmoser, Andreas Lohner, Hans Hell, Hans Käsmeier, Franz Huber, Georg Reichtalhammer, Sebastian Lohner, Hans Giebl, Bürgermeister Martin Lackner, Josef Reiter und Gauvorstand Michael Bernauer (von links). Gillitz

„Etwas gemeinsam auf die Füße stellen“, diese Aussage von Pfarrer Hans Speckbacher griff Bernhard Gründl auf und stellte fest, dass die KSK Engelsberg in drei Jahren 150 Jahre alt werde. Er fragte, ob man dies groß feiern solle.

Engelsberg – Es gab einige Wortmeldungen dazu, bei der Abstimmung war das Ergebnis einstimmig: Ja man werde dieses Fest feiern.

Das wurde bei der Jahresversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft im Gasthaus Babinger beschlossen. Der Vorsitzende Lorenz Heistinger berichtete vom Jahr 2019 und nannte unter anderem die Gauversammlung in Schleching oder die Kriegerwallfahrt Maria Eck und die Kampenwandbergmesse. Derzeit besteht die KSK aus vier Veteranen, 158 Reservisten und zehn Fördermitgliedern.

Der Bericht von Reservistennführer Tobias Hell war kurz, denn „es wurde im letzten Jahr nichts gemacht, was die bundeswehraktive Seite betrifft“, so Hell. Für die internen Veranstaltungen war Bernhard Gründl zuständig, der alle Aktivitäten vorstellte. Den Kassenbericht verlas Sebastian Lohner. Er berichtete von einem Rekordergebnis bei der Kriegsgräbersammlung und sagte, dass es endlich gelungen sei, ein Jahr mit einem Minus von 233 Euro abzuschließend.

Der Gauvorsitzende Michael Bernauer kam mit Abzeichen und Urkunden. Mit dem Ergebnis der Kriegsgräbersammlung im Landkreis von vorläufig 81 609 Euro könne man sehen, dass die Opfer der Kriege nicht vergessen sind. Bürgermeister Martin Lackner mahnte an, den Frieden in der Welt zu wahren“. Er lobte den Verein, „bei euch läuft es gut, das spürt man“. Pfarrer Hans Speckbacher würdigte die Solidarität. Schwierig sei es, die Leute zusammenzubringen, solange jeder vehement seine Meinung vertritt. Es sei dankbar für die Verbundenheit der KSK mit der Kirche. Das Fundament ist wichtig, wenn man gemeinsam etwas auf die Füße stellen möchte. „Ihr leistet einen Beitrag für Frieden und Versöhnung“.

Der Gauvorsitzende Michael Berauer zeichnete langjährige Mitglieder aus: Die Ehrennadel für 25-malige Teilnahme bei der Kriegerwallfahrt nach Maria Eck bekamen Hans Käsmeier, Lorenz Heistinger, Franz Huber, Hans Giebl, Andreas Lohner und Georg Reichtalhammer.

Die Gauehrenurkunde mit Ehrennadel für besondere Verdienste für die KSK Engelsberg erhielten Hans Käsmeier, er war neun Jahre Kassier und Schriftführer sowie zwölf Jahre KSK-Vorsitzender. Lorenz Heistiner war zwölf Jahre 2. Fähnrich sowie Kassier und ist von 2007 bis heute Vorsitzender. Sebastian Lohner war zwölf Jahre 1. Kassenrevisor und ist von 2007 bis heute Kassier. Wolfgang Heigenmoser ist seit 23 Jahren Schriftführer. Johann Giebl war 15 Jahre stellvertretender Reservistenführer und 13 Jahre 2. Kassenrevisor. Josef Reiter war zwölf Jahre 2. Reservistenführer und ist seit zehn Jahren 3. Fähnrich.

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