„Es is a Deandl“!

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2020 is a Jahr, da graust da Sau, warn se zwoa Muidorfa schnoi einig.

Sie ham sinierd, wos sie 2020 ois so übastandn ham. „Wias kimmd, so kimmds, hoids auf wias kimmd“, stoin de zwoa Manna fest. Boarischa Fatalismus in Reinkultur. „Wos soid den 2020 no ois passiern? „De Corona-Gaudi hamma scho, den zwoaden Lockdown hamma ah, den Shutdown kenn ma ah. Koan Stammtisch, koa Voiksfest, koan Urlaub und koa „Törggelen“ in Südtirol, koa Wallfahrt nach Würzburg mid Weinfest und koan Nikolaus ham ma übastandn“, hams bilanziert.

De friedliche Adventszeit hamma a dawischt, und beim Christbamkaffa hamm a aufpasst wia de bestn Hafdlmacha, damit des koa Gaudi gibt mit da besten Ehefrau von Olle. Ois Mo bist Du beim Christbamkaffa nua dazu da, den von ihra ausgsuachdn Bam vom Vakaufsplatz bis zum Auto zum Schleppa. Ja ned mosan, dass der z’lang oda z’buschig is. Des bringt nua Ärga. Da Bam is aufgstoid, ah wenn ma zwoa Stund brauchd hod, bis der in des kloane Lechal vom dem Weihnachtsbamstända nei gehd. A de Lichtlein san scho ausprobierd, ob de ah olle leuchtn. Wenn da Christbam steht, dann ko de friedlicha Weihnacht kemma.

„Oiso, ois was nix is, des hamma scho ghabd in dem Jahr, wos soid den iatz am Schluss no passiern“, hod da oane gsagd. „Stoi dir vor, de Hirtn in Bethlehem hint kemman aus dem Stoi aussa und plärrn, es is a Deandl. Dann kehrn ma 2020 endgültig da Katz“, stoid da andre Muidorfa fest.

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