Es gibt Verbindendes, es bleibt Trennendes

Mühldorf/Berlin. – Innenstaatssekretär Stephan Mayer (CSU) hat den neuen Präsidenten Joe Biden bei der Münchener Sicherheitskonferenz im Februar des vergangenen Jahres erlebt.

„Der President Elect macht einen sehr verbindlichen und sympathischen Eindruck“, schreibt Mayer über die Begegnung. „Ich bin der festen Überzeugung, dass sich unter seiner Präsidentschaft der Ton, der Stil und die Kommunikation deutlich verbessern werden.“ Man werde wieder deutlich mehr miteinander im transatlantischen Verhältnis reden und einander zuhören. „Es wäre aber vollkommen naiv und illusorisch zu erwarten, dass mit einem US-Präsidenten Biden sich wieder vollständige Harmonie in den deutsch-US-amerikanischen Beziehungen einstellen wird“, betont Mayer. „Bei vielen, insbesondere außenpolitischen Themen wie der Erhöhung der deutschen Verteidigungs- und Rüstungsausgaben sowie bei dem Widerstand gegen North Stream 2 unterscheidet sich die Position der Demokraten nicht von der der Republikaner.“ Änderungen könne es laut Mayer bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation geben. hon

Kommentare