Erster Spatenstich für Bau der Kinderkrippe

Sie starten den Baubeginn: (von links) Volker Landgraf (Gemeindeverwaltung Obertaufkirchen), Martin Krüger (Architekturbüro Utzinger), Maria Grundner-Klobe (Leitung Kinderwelt St. Martin), Rupert Rigam (Baufirma Rigam), Bürgermeister Franz Ehgartner (Gemeinde Obertaufkirchen), Pfarrer Jozo Karlic, Iris Kolm (Kinderkrippe Kinderwelt St. Martin) und Architekt Josef Utzinger. RE

Obertaufkirchen –Seit dem Frühjahr 2019 ist der Bau der neuen, dreigruppigen Kinderkrippe beschlossene Sache.

Nach den Bauausschreibungen im Winter fand nun der Spatenstich neben der jetzigen Kinderkrippe statt.

Die „Kinderwelt St. Martin“ enthält derzeit eine Krippengruppe, drei Kindergartengruppen und die Nachmittagsbetreuung für die Grundschulkinder. Damit ist sie derzeit und auch für das kommende Kindergartenjahr gut ausgelastet.

Bei der Entscheidung zum Bau spielten der Zuzug in die Gemeinde und politische Rahmenbedingungen wie das Familiengeld eine wesentliche Rolle. Staatliche Zuschüsse für den Krippen- und Kindergartenbesuch lassen Eltern leichter die Buchung eines Krippenbesuches tätigen. Für die „Kinderwelt St. Martin“ wirkt sich dies in steigenden Anmeldezahlen und deutlich längeren Buchungszeiten aus, so Bürgermeister Franz Ehgartner.

Selbstverständlichbarrierefrei

Die neue Kinderkrippe mit einer Nutzfläche von 765 Quadratmetern wird barrierefrei zugänglich sein und ist in konventioneller Massivbauweise geplant. Sie wird teilunterkellert. Im Erdgeschoss befindet sich der Eltern-Wartebereich gleich neben dem Eingang. Gruppenräume, jeweils mit eigenem Schlafraum, und organisatorische Räume für die Krippenleitung sind geplant. Im Obergeschoss befinden sich Mittagsverpflegung und Mehrzweckraum. Zum bestehenden Kindergarten führt ein Gang mit Garderobe zur internen Verbindung. Das neue Gebäude wird, ganz im Sinne einer nachhaltigen, ressourcenschonenden Energieversorgung, an das Biomasseheizwerk Straß angeschlossen.

Dort wird der bestehende 100 Kilowatt-Hackschnitzelkessel durch einen größeren mit 150 Kilowatt ersetzt.

Bis zum Beginn des Kindergartenjahres 2021/22 soll die neue Krippe fertig sein.

Die prognostizierten Baukosten belaufen sich auf 2,68 Millionen Euro. Ein staatlicher Zuschuss von 1,81 Millionen Euro wurde in Aussicht gestellt. Somit verbliebe bei der Gemeinde ein Anteil von 870 000 Euro an den Baukosten. sn

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