18 Enkelkinder sind der ganze Stolz

Elisabeth Schmid gilt als leidenschaftliche Kuchenbäckerin. Friedrich

An die harte Arbeit auf dem Hof gewöhnt: Elisabeth Schmid feierte 85. Geburtstag

Schwindegg – Familie, Verwandten, Freunde und die Nachbarn: Sie alle ließen Elisabeth Schmid, geborene Eichmüller, aus Schwindach hochleben, die ihren 85. Geburtstag gefeiert hat. Die Jubilarin erblickte am 20. November 1934 beim „Koanz“ in Fanten, damals Gemeinde Schwindkirchen, das Licht der Welt. Dort wuchs sie wohlbehütet mit fünf Geschwistern auf.

Sie besuchte die Volksschule in Schwindkirchen und musste von Kindesbeinen an auf dem elterlichen Hof mithelfen. Als die Jubilarin aber acht Jahre alt war, 1942, verstarb ihr Vater – die Arbeit auf dem Hof wurde noch mehr.

Am 11. Februar 1960 führte sie der Zimmerer Simon Schmid aus Schwindach an den Traualtar und sie betrieben auf dem Weihschneider Anwesen eine kleine Landwirtschaft. Der glücklichen Ehe entstammten zwei Buben und vier Mädel. Die Kinder sind mittlerweile verheiratet, die Jubilarin, freut sich immer, wenn diese mit den insgesamt 18 Enkeln zu Besuch kommen.

1995 hat die Jubilarin mit ihrem Gatten die Landwirtschaft und das Anwesen an Sohn Gerhard übergeben, der entgegen dem Zeitgeist, den kleinen Betrieb mit zwei Kühen nicht aufgeben, sondern sogar noch ausbauen möchte. Die Jubilarin, die als hervorragende Kuchen- und Tortenbäckerin bekannt ist, ist stets gern gesehener Gast bei den Seniorennachmittagen in Schwindkirchen. Sie besucht die Theatervorstellungen des Trachtenvereins Wasentegernbach sowie die Veranstaltungen der umliegenden Vereine.

Bis vor einigen Jahren war der Garten auch noch ihr größtes Hobby, aus gesundheitlichen Gründen muss sie das Garteln jetzt aber vernachlässigen.

Für die Gemeinde überbrachte Bürgermeister Dr. Karl Dürner die Glückwünsche, er überreichte ihr einen Gutschein und wünschte der Jubilarin weitere gesunde und glückliche Jahre, im Kreis ihrer Familie. tf

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