Nachruf

Engelsberger Ehrenkommandant Sebastian Spiel verstorben

Sebastian Spiel
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Sebastian Spiel

Nur im kleinen Familienkreis konnte die Trauerfeier in Engelsberg für Sebastian Spiel stattfinden, der im Alter von 81 Jahren an Corona erkrankt und zehn Tage später im Krankenhaus verstorben ist.

Engelsberg – Der Jackhuber-Wast, wie er allgemein genannt wurde, kam am 4. Juli 1939 in Jackhub, damals Gemeinde Maisenberg, zur Welt und wuchs auf dem Bauernhof seiner Eltern mit zwei Brüdern auf. Die Schule besuchte er in Peterskirchen, anschließend absolvierte er eine landwirtschaftliche Ausbildung. Schon als Kind war er begeistert vom Ackerbau und der Landwirtschaft allgemein, sodass es für ihn schon bald klar war, Bauer zu werden und den Jackhuber-Hof zu übernehmen.

1968 heiratete er Elisabeth Mittermayer aus Vogleck, Gemeinde Engelsberg. Das Paar war stets glücklich miteinander, fünf Kinder: Wasti, Elisabeth, Maria, Andreas und Monika wurden geboren, und mittlerweile erfreuten elf Enkelkinder den Opa. 2004 übergaben die Eheleute Spiel ihren Hof an Sohn Andreas.

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Sebastian Spiel war Gemeinderat

2012 war es ein großer Schicksalsschlag für Sebastian Spiel, als seine geliebte Lisi starb, davon erholte er sich nur schwer. Spiel war interessiert am Gemeindegeschehen und ein geselliger Mensch, doch trotzdem war er am liebsten Zuhause auf seinem Anwesen. Auch engagierte sich Sebastian Spiel ehrenamtlich. So war er von 1978 bis 1984 im Engelsberger Gemeinderat vertreten. Jahrzehntelang war er aktives Mitglied der Maisenberger Feuerwehr, zudem von 1976 bis 1998 Kommandant der Maisenberger Wehr und seit 1999 Ehrenkommandant.

Sebastian Spiel war ein ruhiger Mensch und guter Zuhörer, er lachte gerne und war stets zufrieden. Besonders das Mähdrescherfahren und das Bulldog-Fahren waren eine große Leidenschaft von ihm. Er war auch stets für die Familie da und hilfsbereit.

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