Engelsberg ist Bioenergiedorf 2019

Bürgermeister Martin Lackner mit der Auszeichnungsurkunde „Bioenergiedorf Engelsberg“. Gillitz

Eine lobende Anerkennung bekam die Gemeinde beim Bundeswettbewerb „Bioenergiedorf 2019“. Bürgermeister Martin Lackner berichtete von der Auszeichnung. In Sachen Klima, Energie und Wärme sei die Gemeinde mit der Fernwärme und dem regenerativen Strom der E-Genossenschaft Engelsberg gut aufgestellt.

Engelsberg – Seit über 20 Jahren ist die Gemeinde bereits im Bereich der Energiepolitik aktiv. Neben der Installation von Photovoltaik- und Biogasanlagen bietet die Fernwärme GmbH mit dem Biomasseheizwerk vor Ort allen Bürgern Biowärme an. Die Einbindung der ortsansässigen Gewerbebetriebe und Landwirte zur Bereitstellung von regionalen Holzhackschnitzeln optimiert Regionalität, Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Die umweltfreundliche Wärmeerzeugung erzielt in Verbindung mit der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern gleichzeitig eine Einsparung von 1800 Tonnen CO2 pro Jahr.

Zu diesem Thema sagte Lackner, dass von der kfw-Bank hohe Zuschüsse für Fernwärme-Anschlüsse und Heizungssanierungen angeboten werden. Hans Stadler sprach noch einmal die Förderung für den Fernwärme-Anschluss an und auch der Heizungsausbau werde mittlerweile gefördert. Man dürfe aber auch das Thema „Geothermie“ nicht verschlafen! Lackner sagte zu: „Wir sind dran“, jedoch muss Wirtschaftlichkeit gegeben sein.

Neue Fernwärme-Preise sind festgelegt. Darüber seien die Verbraucher informiert, die Preissteigerung beträgt rund zwei Prozent, so der Rathaus-Chef. gg

Kommentare