Engelsberg: Nachruf auf Peter Huber

Peter Huber †

Engelsberg –. Im Alter von 65 Jahren verstarb nach sehr kurzer Krankheit Peter Huber aus Engelsberg.

Ein große Trauergemeinde fand sich in der Pfarrkirche Sankt Andreas ein, um Abschied zu nehmen von einem beliebten Musiker und Mitbürger. Pfarrer Hans Speckbacher und Pastoralassistent Nathanael Hell gestalteten den Gottesdienst würdig, auch musikalisch wurde dieser schön gestaltet. Die Obinger Blaskapelle begleitete Peter Huber mit einem langen Trauerzug zum Grab.

Peter Huber wurde am 25. Februar 1954 in Übach-Palenberg in Nordrhein-Westfalen geboren, schon als Kind kam er mit seiner Familie nach Trostberg. Dort wuchs er mit einem Bruder auf und besuchte das Konservatorium in München. Dort studierte er „Schlagwerk“, wie man das damals nannte. Acht Jahre war er im Musikchor Neubiburg angestellt. Anschließend schulte er zum medizinischen Bademeister um und später zum Industriekaufmann. Bis zu seiner Rente mit 62 Jahren war er als solcher beschäftigt. Nebenbei spielte er in verschiedenen Bands und betrieb die Musik als Hobby. Wobei er als Musiklehrer auch Schlagzeugunterricht gab. Als er in Rente ging, suchte er sich eine weitere Beschäftigung, bei der Tankstelle Schlögl in Emertsham, bei der er den Neubau begleitete. Dort gefiel es ihm gut.

Sein privates Glück fand Peter Huber in seiner Erni, die er 1979 heiratete, Sohn Florian wurde 1980 und die Tochter Martina 1982, geboren. Seit 1991 wohnen die Hubers in Engelsberg, in der sogenannten Reihenhausanlage an der Bischof Göbl Straße. Zwei Enkelkinder gehören mittlerweile zur Familie.

Peter Huber war stets ein humorvoller und aufgeschlossener Mensch, als sich seine Krankheit Anfang Januar 2020 ankündigte und kurz darauf die Diagnose kam, dass er unheilbar erkrankt sei, steckte er nicht auf. Er nahm die Krankheit an und nutzte die kurze Zeit, die ihm noch blieb, um sich von seiner Familie, vielen Freunden, ehemaligen Kollegen und Musikern zu verabschieden. Im Hause Huber wurde nicht geweint, wie er selbst bestimmte, sondern gelacht und es herrschte bei viel Besuch immer gute Stimmung bis zuletzt. gg

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