Engelsberg: Nachruf auf Lidwina Hinterwinkler

Lidwina Hinterwinkler.

Engelsberg – Im Alter von 93 Jahren ist Lidwina Hinterwinkler nach langer Krankheit und Pflegebedürftigkeit gestorben.

Ihre letzte Ruhe fand Lidwina Hinterwinkler im „Schnitzer-Familiengrab“ auf dem Engelsberger Pfarrfriedhof.

Sie kam am 23. September 1926 in Reitberg bei Lupperting, Gemeinde Engelsberg zur Welt. Sie war eine geborene Becher. Als jüngste von sieben Geschwistern wuchs sie dort auf und musste nach dem Schulbesuch in der kleinen Landwirtschaft in Reitberg mithelfen. 1948 heiratete sie den Landwirt Ludwig Hinterwinkler und kam auf den Schnitzer-Hof in Maisenberg. Sechs Kindern schenkte sie das Leben, die jüngste, Lidwina verstarb im Kindesalter. Schwer war ihr Schicksal, als ihr Ehemann 1968 mit nur 47 Jahren starb. 1972 übergab sie den Hof an ihre Tochter heidi, 1974 zog sie dann in ihr Elternhaus nach Reitberg zurück, wo sie bei ihrer Tochter Marianne lebte. Sie arbeitete von 1975 bis zu ihrer Rente bei Rovita in Wiesmühl.

Sie ging gerne auf Reisen und verbrachte kleine Urlaube bei ihrer Schwester, war als gläubige Frau bei vielen Gottesdiensten dabei, liebte den Garten und die Blumen und war zufrieden mit ihrem Leben, gerne besuchte sie auch die Seniorennachmittage in Engelsberg. Besonders freute sie sich über ihre 12 Enkel und die 16 Urenkel, sogar 3 Ururenkel durfte sie erleben. Leider musste Lidwina Hinterwinkler auch viele Krankheiten aushalten, aber meist erholte sie sich wieder. Nach einem schweren Schlaganfall im März 2004 wurde sie zum Pflegefall. Sie wurde von ihrer Tochter Marianne Reinmiedl liebevoll gepflegt, unterstützt von den Geschwistern. Im Mai 2019 kam sie ins Pflegeheim nach Palling, nach einer Lungenentzündung anfang des Jahres starb sie im Krankhaus.

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