20 Einserschüler ausgezeichnet

Die geehrten Staatspreisträger mit Schulleiter Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl (links) und Landrat Georg Huber (rechts). Wagner

Mühldorf. – Für 113 Absolventinnen und Absolventen endete am vergangenen Dienstag mit der Zeugnisübergabe ihre Schulzeit am Beruflichen Schulzentrum in Mühldorf (BSZ).

20 von ihnen erhielten zudem eine besondere Ehrung. Sie wurden mit einem Staatspreis beziehungsweise einer Staatsurkunde für ihren hervorragenden Abschluss ausgezeichnet.

Ein Zeichen der Wertschätzung

Stellvertretende Schulleiterin Irene Kryukow nannte es ein besonderes Zeichen der Wertschätzung, dass so viele Ehrengäste den Weg zur Abschlussfeier in die Aula des BSZ gefunden hätten. An die Absolventinnen und Absolventen richtete sie die Aufforderung, sich auf ihre Stärken zu besinnen und sich nicht beirren zu lassen auf dem Weg zu ihren Zielen: „So, wie Sie es auch während Ihrer Schulzeit getan haben“, sagte Kryukow. Den Reigen der Grußwortredner eröffnete Landrat Georg Huber.

Er zitierte in seiner Lobrede erst Friedrich Nitzsche – „Hindernisse und Schwierigkeiten sind die Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen“ – und anschließend den Philosophen Aristoteles – „wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament arbeiten“.

Dieses Fundament hätten die nun frischgebackenen Fachleute mit ihrer Ausbildung geschaffen, jetzt gelte es die berufliche und persönliche Existenz darauf aufzubauen, sagte der Landrat, verbunden mit der Gratulation zum erfolgreichen Abschluss. Weitere Grußworte entrichteten MdB Sandra Bubendorfer-Licht, zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag, Herbert Prost für die IHK und Helga Wimmer für die Handwerkskammer. Die Festrede anlässlich des Abschlusses hielt Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl.

Er meinte, es gäbe viele Bezeichnungen für diesen Tag – Meilenstein, Zäsur, Ende eines Lebensabschnittes oder auch Weggabelung. Fakt sei, dass die Schülerinnen und Schüler nun einen wichtigen Schritt weitergekommen seien: „Und das ist wahrlich ein Grund zu feiern“, sagte der Schulleiter. Sie hätten jetzt mit dieser Berufsausbildung den Schlüssel für ihre Zukunft in der Hand und könnten damit die nächsten Türen aufschließen und die nächsten Schritte gehen: „Sei es, um im Betrieb Karriere zu machen oder um den schulischen Weg fortzusetzen. Es stehen Ihnen viele Wege offen“

Die „Leistungsträger von morgen“

Es gelte, die hervorragenden Perspektiven in der Region zu nutzen, denn: „Sie sind die Leistungsträger von morgen. Sie sind es, die unsere Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten gestalten und prägen müssen“. Heimerl attestierte den Absolventinnen und Absolventen, fit für den Beruf und fit für die Zukunft zu sein und schloss seine Rede mit der herzlichen Gratulation an alle.

Im Anschluss ehrte er, gemeinsam mit Landrat Georg Huber jene 20, die ihren Abschluss mit der Note 1,5 oder besser abgelegt haben, darunter siebenmal die Traumnote 1,0.

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